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Senioren Niederrheinligen H60, H65, H75, Verbandsliga H75 Diesen Text vorlesen lassen

150629 Senioren Niederrheinligen H60, H65, H75, Verbandsliga H75

 

VON STEFAN MÜLDERS
GELDERLAND Für die Tennis-Senioren lief an ihrem letzten Spieltag der Saison – und teilweise danach – nicht alles nach Wunsch. Issums Herren 60 und Straelens Herren 65 müssen aufgrund der Absteiger aus der Regionalliga den Weg nach unten antreten.
Tennis Niederrheinliga Herren 60: Blau-Weiß Issum – DJK Holzbüttgen 3:6 (1:5). Eigentlich wähnten sich Issums Herren 60 vor der abschließenden erwarteten Niederlage gegen den Tabellenführer bereits im sicheren Mittelfeld der Niederrheinliga. Doch dann stellte sich am letzten Spieltag der Regionalliga etwas anderes heraus: Mit Hilden und Neuss steigen zwei Team aus dem Tennisverband Niederrhein ab. Damit müssen auch die Issumer als Fünftplatzierte von sieben Teams den Weg in die Verbandsliga antreten. Der letzte Spieltag selbst war für die Blau-Weißen eher unspektakulär. Einzig Michae Sonntag gewann sein Einzel (6:3/6:3), Eckehard Scheurer konnte zumindest nach gewonnenem ersten Satz noch auf einen Sieg hoffen, unterlag aber doch mit 6:3/1:6/7:10. Wolfgang Machost (1:6/2:6), Egbert Piskrzynski (0:6/1:6), Dieter Rometsch (4:6/2:6) und Hubert Kösters (6:7/3:6) konnten nur zeitweise mithalten. Obwohl sie nun keine Bedeutung mehr hatten, wurde auch zwei der drei Doppel noch ausgespielt. Auf das erste Match verzichtete Holzbüttgen aus Verletzungsgründen. Letztendlich holten Sonntag/Werpasch (6:1/6:2) noch einen weiteren Punkt für Issum. „Wir sind durchaus überrascht über den Abstieg aufgrund der Regionalliga-Ergebnisse“, gab Mannschaftsführer Machost zu. „Aber letztendlich reichten uns die beiden Siege nicht und wir können das nur akzeptieren.“
Niederrheinliga Herren 65: Blau-Weiß-Gold Straelen – TSV Bocholt 1:8 (1:5). Zwei Tage mussten Straelens Herren 65 nach Abschluss ihrer eigenen Saison warten, dann hatten sie Gewissheit: Der vorletzte Platz in der Fünfer-Gruppe reichte ihnen nicht zum Klassenerhalt. Kamp-Lintfort steigt aus der Regionalliga ab und verdrängt damit das Team um Jakob Berghs in die Verbandsliga. „Nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr war uns bewusst, dass es schwer werden würde. Der Sieg gegen Rheinstadion war ein schöner Auftakt für uns, hat aber dann doch nicht gereicht“, sagt Berghs. Gegen Bocholt wäre an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr drin gewesen, aber an einen Sieg war gegen den erfahrenen Niederrheinligisten zu keiner Zeit zu denken. „Nach mindestens zwei personell schwierigen Jahren haben wir uns entschieden, 2016 nur noch mit einer Vierermannschaft anzutreten“, blickt Berghs voraus.
BWG Straelen: Berghs (1:6/3:6), Vallen (6:3/3:6/8:10), Camps (1:6/3:6), Verweyen (4:6/3:6), Pasch (6:2/6:4), Mergel (2:6/2:6); Camps/Verweyen (3:6/4:6), Berghs/Mergel (2:6/2:6), Pasch/Paap (2:6/2:6).
Niederrheinliga Herren 75: Blau-Weiß Issum – TC am Volkswald 4:2 (3:1). Das ist gerade noch mal gut gegangen: Mindestens ein Remis gegen Volkswald war notwendig für Issums Herren 75, denn auch hier hat die Regionalliga Auswirkung auf die Abstiegsplätze. Weil Bocholt von dort herunter kommt, wird  Volkswald als Vierter der Niederrheinliga den Weg nach unten antreten, Issum als Dritter ist hingegen gesichert. Und das war schon nach den Einzeln klar, als das Team um Mannschaftsführer Theo Clanzett mit 3:1 vorne lag und damit im schlimmsten Fall nur einen Tabellenpunkt geholt hätte. Das verlorene Einzel von Ulrich Krause war einkalkuliert, denn die Nummer eins in Issumer Reihen konnte sein Match gar nicht bestreiten, stellte sich mit seiner Anwesenheit aber dennoch in den Dienst der Mannschaft. Ulf Jenisch (6:3/6:4), Theo Vermeulen (6:1/6:2) und Clanzett (6:0/6:1) holten die Issumer Siege, dem Vermeulen/Clanzett im Doppel (6:3/6:1) noch einen drauf setzten. Jenisch/Ziegler unterlagen erst im Match-Tie-Break (6:3/3:6/5:10).
1. Verbandsliga Herren 75: SV Bayer Wuppertal II - Blau-Weiß Kevelaer 3:3 (2:2). Nach einem wichtigen Punkt bei Tabellennachbar Wuppertal beenden Kevelaers Herren 75 ihre Verbandsliga-Saison auf dem vierten Platz und haben damit den Klassenerhalt geschafft. „Ein versöhnlicher Abschluss in einer unerwartet erfolgreichen Saison“, meinte Mannschaftsführer Manfred Jacobs. Neben dem abschließenden Remis hatte die Kevelaerer drei Siege erringen können. In Wuppertal, wo die Marienstädter Herbert Jacobs ersetzen mussten, waren die Matches hart umkämpft und teilweise von starken Regenfällen begleitet.
BW Kevelaer: Düngelhoef (0:6/2:6), Blobel (6:2/6:3), M. Jacobs (4:6/5:7), Renard (6:1/5:7/12:10); Blobel/Jacobs (7:5/6:4), Rossmüller/Renard (3:6/4:6).

Auch Veert steigt ab
Wie für die Issumer ging es auch bei den Herren 60 von Blau-Weiß Veert noch um die Regionalliga-Ergebnisse. Auch das Team belegt in seiner Gruppe der Samstags-Spiele den fünften Platz und wird nun den Weg in die Verbandsliga antreten müssen. So ist zumindest rein formal und sportlich betrachtet die Situation zum Saisonende 2015. Wie genau sich die Ligen im kommenden Jahr zusammensetzen, hängt vor allem von den Meldungen ab. Als TVN-Sportwart hat Wolfgang Machost noch berechtigte Zweifel, ob die Dienstags-Gruppen bei den Herren 60 überhaupt genug Meldungen bekommen.



Autor: Muelders -- 03.11.2018; 22:14:47 Uhr

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