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Niederrheinliga H60 Veert, Verbandsligen H55 Winnekendonk & H60 Kevelaer Diesen Text vorlesen lassen

150604 Niederrheinliga H60 Veert, Verbandsligen H55 Winnekendonk & H60 Kevelaer

 

Winnekendonks Herren 55 führen in ihrer Verbandsliga-Gruppe. Kevelaers Herren 60 belegen das Tabellenende.
VON STEFAN MÜLDERS
GELDERLAND Für die Tennissenioren geht die laufende Saison langsam auf die Zielgerade. Während die Herren 60 aus Veert und Kevelaer mittendrin stecken im Abstiegskampf, dürfen Winnekendonks Herren 55 sich berechtigte Hoffnungen auf den zweiten Aufstieg in Folge machen.
Niederrheinliga Herren 60: Gold-Weiss Wuppertal - Blau-Weiß Veert 5:4 (4:2). Den Veertern fehlt in dieser Saison einfach das Quäntchen Glück, das ihnen in der vergangenen Saison noch trotz knapper Personaldecke den Verbleib in der Niederrheinliga gebracht hatte. In einer sehr ausgeglichenen Gruppe bleibt es weiter eng im Kampf um den Klassenerhalt, den das Team um Freddy Tripp nun zu verlieren droht. In Wuppertal war es wiederholt eine denkbar knappe Niederlage, die die Veerter nun in die prekäre Situation brachte. Die Einzelsiege sicherten Tripp selbst (6:3/4:6/10:5) in einem hart umkämpften Match und Werner-Georg „Jack“ Nitsche (6:3/6:3). Auch wenn die anderen Begegnungen in je zwei Sätzen an Wuppertal gingen, waren nicht alle glasklare Angelegenheiten. Entsprechend lange hatten man – auch aufgrund der Wetterbedingungen – schon mit den Einzeln zu tun. Aufgrund der vorgerückten Stunde und einsetzender Dunkelheit sowie der Tatsache, dass die Veerter nicht mit drei Siegen in den Doppeln rechnen konnten, wurden diese nicht mehr ausgetragen. Gleich fünf Mannschaften belegen nun mit zwei Siegen die Plätze zwei bis sechs. Die Veerter haben allerdings ein Spiel Vorsprung und am 13. Juni frei. Da können die anderen also noch vorlegen. Am 20. Juni kommt es zuhause zum direkten Kampf um den Klassenerhalt gegen den noch sieglosen TC 13 Düsseldorf. „Wir hoffen da auf tatkräftige Unterstützung durch viele Zuschauer“, sagt Freddy Tripp.
2. Verbandsliga Herren 55: TV Winnekendonk – Ford Wülfrath 8:1 (5:1). Vier Spiele, vier Siege: Damit hatten der Aufsteiger aus Winnekendonk vor der Saison nicht unbedingt rechnen können. Umso erfreulicher nimmt das Team um Mannschaftsführer Jürgen Völlings, der selbst am Wochenende nicht dabei sein konnte, die aktuelle Situation auf. „Der Traum geht weiter. Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf, auch wenn jetzt erst die offenbar stärksten Gegner auf uns zukommen“, sagt Völlings. „Wir wollen natürlich jetzt alle Chancen auf einen weiteren Aufstieg nutzen – wenn das nicht geklappt, haben wir auf jeden Fall eine tolle Saison gespielt.“ Eine Leistung, die auch im Vereinsumfeld der einzigen Medenmannschaft des TV Winnekendonk wahrgenommen wird. Denn dem Spiel gegen Wülfrath folgten zahlreiche Zuschauer. Und die sahen einen tollen Auftritt ihrer Mannschaft, die durch Walter Uhrner (6:1/6:1), Ulrich Janssen (7:5/6:2), Werner Louven (6:2/6:2), Manfred Ripkens (6:4/6:0) und Willi Louven (6:1/2:6/10:4) schon nach den Einzeln uneinholbar vorne lag. Die Doppel waren zwar hart umkämpft, gingen aber letztendlich auch alle drei an die Gastgeber, die damit als einziges noch ungeschlagenes Team die Tabelle anführen.
2. Verbandsliga Herren 60: Blau-Weiß Kevelaer – Baumberger TC II 3:6 (2:4). Auch im fünften von insgesamt sieben Saisonspielen blieben die Verbandsliga-Aufsteiger aus Kevelaer ohne Sieg. Allerdings begegneten sich die beiden Kontrahenten durchaus auf Augenhöhe, was der knappe Ausgang der einzelnen Matches zeigt. Die einzigen beiden Einzel-Erfolge steuerten Klaus Opel (7:5/6:3) und Erwin Paulik (7:6/6:4) bei. Auch die anderen Begegnungen verliefen ähnlich knapp, aber zu Ungunsten der Marienstädter. Karl Hensen hatte einen Erfolg auf dem Schläger, war dann aber doch im Match-Tie-Break (6:3/3:6/7:10) unterlegen. Es hätten also alle drei Doppel gewonnen werden müssen, was nicht gelang. Nur Opel/Paulik (6:3/6:0) gelang ein weiterer Sieg, ein abschließender Erfolg von Diers/Tervooren im Match-Tie-Break (6:4/6:7/5:10) wäre auch nur noch Ergebniskorrektur gewesen. Die Hoffnung für das Team: An den letzten beiden Spieltagen treffen sie auf die beiden direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zunächst treten sie am 13. Juni bei den ebenfalls noch punktlosen Wuppertalern von Blau-Weiß Ronsdorf an, dann erwarten sie auf eigener Anlage am 20. Juni die DJK Adler Oberhausen.

SHOWDOWN
Winnekendonk bestreitet zwei Endspiele
Die Herren 55 vom TV Winnekendonk können den zweiten Aufstieg in Folge anpeilen. Allerdings kommt es an den beiden verbliebenen Spieltagen zu einem echten Showdown um den Weg in die 1. Verbandsliga. Zunächst tritt das Team am 14. Juni bei Bayer Wuppertal, dem mit zwei Niederlagen Dritten der Tabelle, an. Egal, wie das Spiel ausgeht: Ein echtes Finale darf am 20. Juni zuhause gegen Heide Blau-Weiß Fuhlenbrock erwartet werden. Das Team ist mit aktuell einer Niederlage Zweiter der Tabelle.



Autor: Muelders -- 03.11.2018; 22:01:11 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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