.

Issumer Frauen lassen zu viele Chancen aus Diesen Text vorlesen lassen

140929 Issumer Frauen lassen zu viele Chancen aus

 

ISSUM (stemu) Handball Verbandsliga Frauen: TV Issum – SV Friedrichsfeld 18:19 (8:10). In einer zeitweise hektischen und nervösen, aber insgesamt hochklassigen Partie unterlagen Issums Handballfrauen knapp gegen Friedrichsfeld. Wesentlichster Grund waren viel zu viele vergebene Chancen von den Außenpositionen. „Unsere zweite Hälfte war deutlich besser als die erste. Im Rückraum werden unsere Ansätze aus dem Training zunehmend häufiger umgesetzt, das ist schön zu sehen.“
Für Torfrau Anna Cox war die Begegnung schon vor dem Anpfiff beendet. Sie trat beim Aufwärmen auf einen Ball und knickte mit dem Fuß um. Sie konnte ihren Mannschaftskolleginnen noch nicht einmal zuschauen, verließ die Halle nach wenigen Minuten. Die taten sich von Beginn an schwer, fanden kaum Antworten auf die offensive Deckung der Gäste aus Friedrichsfeld. Die eigene Abwehr stand auch nicht immer sicher genug, sodass Laura Graef im Kasten alle Hände voll zu tun bekam. Gegen Mitte der ersten Hälfte zeigten die Issumerinnen im Angriff ungewohnte Unruhe und Nervosität. Die Offensivbemühungen waren durchsetzt von Fehlpässen und Verzweiflungsversuchen aus dem Rückraum. Auch in Situationen ohne Druck und sogar bei Tempogegenstößen war das Spiel nicht sicherer. Immerhin zwang das Team von Marco Tobae auch seine Gäste zu Fehlern, nachdem Issum eine offenere Deckung wagte. Etwa sieben Minuten vor der Pause kam der TVI wieder stärker auf, konnte durch schnelles Spiel wieder zu Toren kommen. Friedrichsfeld zeigte nun Schwächen, vergab in der Schlussminute der Hälfte sogar einen Siebenmeter.
Dem Zwei-Tore-Rückstand aus der Pause lief der TVI allerdings die gesamte zweite Hälfte hinterher. Das Spiel war jetzt viel hochwertiger als zuvor, hatte viel Tempo und neben etlichen Tempogegenstößen auch viele gute Spielzüge. Allerdings auch zahlreiche vergebene Chancen auf beiden Seiten, die aber insbesondere den Issumerinnen weh taten. Gleich zwei Mal vergaben sie in entscheidenden Situationen ihre Siebenmeter. So kamen sie nie näher als ein Tor heran. So lag Friedrichsfeld vier Minuten vor dem Ende immer noch zwei Tore vor und hatte bei eigenen Angriffen alle Zeit der Welt. Die letzte Chance zum Ausgleich wurde zunächst durch eine nicht entsprechend geahndete Aktion vereitelt, danach noch mal verworfen. So stand für Issum eine durchaus vermeidbare Niederlage zu Buche. „Die letzten 60 Sekunden werden mir noch länger nachgehen“, ärgerte sich Marco Tobae nach Abpfiff. „Wenn unsere Spielerin frei aufs Tor zuläuft und von hinten geschubst wird, dann ist das in einer spielentscheidenden Situation definitiv Rot. Ansonsten kann man den Schiedsrichtern nichts vorwerfen, aber das hat uns das Unentschieden gekostet.“
TV Issum: Graef – Schütz (4), Kroppen (3), Holzer (3/2), Ferschen (2), Ophey (2), Heinemann (2/1), S. Harder (1), K. Harder (1), Maßeling, van Stephaudt, Hoefken, Klaumann.



Autor: Muelders -- 03.11.2018; 11:56:29 Uhr

Dieser Artikel wurde bereits 2356 mal angesehen.



 

 

Stefan Mülders Facebook-Profil


Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

1und1-Logo
Barrierefreies Webdesign Powered by CMS (Content Management System) Papoo 622134 Besucher