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140519 Niederrhein- und Verbandsligen der Herren 60+, 1. Verbandsliga Junioren

Issumer Seniorenspieler sorgen für Licht und Schatten
VON STEFAN MÜLDERS
ISSUM Während die erste Mannschaft der Herren 75 nur knapp und im entscheidenden Doppel erst im Match-Tie-Break unterlag, musste die Reserve eine klare Niederlage einstecken. Dagegen gewann das Issumer Verbandsligateam der Herren 60 bei der Zweitvertretung von Rheinwacht Dinslaken.
Niederrheinliga Herren 75: Blau-Weiß Issum - Blau-Weiß Neuss 2:4 (1:3). Gleich drei Mal mussten die Herren 75 von Blau-Weiß Issum in der Niederrheinliga in den Match-Tie-Break - und konnten nicht einen davon gewinnen. Den einzigen Einzelsieg erzielte Theo Clanzett (6:2/6:0). Ulrich Krause (6:1/2:6/7:10) und Theo Vermeulen (6:3/3:6/7:10) unterlagen beide nur knapp erst im dritten Satz. Einzig Rolf-Dieter Weiblen musste eine verhältnismäßig klare Niederlage einstecken (3:6/2:6). Mit den Doppeln wäre zumindest noch ein Unentschieden möglich gewesen und für die Hausherren wäre der Poker in der Besetzung der Paarungen fast aufgegangen. Vermeulen/Clanzett gewannen klar mit 6:4/6:0. So lag jetzt alles am zweiten Doppel Krause/Karl-Heinz Ziegler. Den ersten Satz verloren die beiden im Tie-Break, gewannen den zweiten knapp. Doch im dritten Satz setzten sich die Neusser durch (6:7/6:4/4:10) und gewannen damit das Spiel. Als einziges Team mit zwei Siegen übernehmen sie damit auch die Tabellenspitze der Niederrheinliga.
1. Verbandsliga Herren 75: TC Kartause - Blau-Weiß Issum II 6:0. Keine Chance hatte die Reserve der Herren 75 in Düsseldorf. Hans Achterath (1:6/0:6), Hermann Düngelhoef (0:6/1:6), Hans Düllmann (0:6/0:6) und Josef H. Boquoi (3:6/2:6) steckten klare Niederlagen in den Einzeln ein. Doch immerhin im Doppel schlugen sich Achterath/Hans Jetten etwas besser, unterlagen erst im dritten Satz (6:4/3:6/10:12).
1. Verbandsliga Herren 60: MTV Rheinwacht Dinslaken II - Blau-WeißIssum 2:7 (1:5). Der zweite Sieg im zweiten Spiel der Sommersaison bringt Issums Herren 60 erst mal an die Spitze der 1. Verbandsliga. Michael Sonntag (6:0/6:1), Eckehard Scheurer (6:3/6:0), Wolfgang Machost (6:2/4:6/10:4), Dieter Rometsch (7:5/6:3) und Hartmut Meyer (6:3/6:0) legten in den Einzeln die klare Führung vor. Hubert Kösters (6:3/3:6/7:10) blieb der Punkt im Match-Tie-Break nur knapp verwehrt. Auch in den Doppeln wurde noch ein Match abgegeben (Scheurer/Meyer mit 1:6/6:3/8:10). Sonntag/Piskrzynski (6:3/6:1) und Rometsch/Odenthal (6:1/6:3) hatte aber zuvor bereits weitere Siege eingefahren und damit den Tageserfolg perfekt gemacht.

Die nächsten Spiele
Am Dienstag wird die Saison fortgesetzt
Niederrheinliga Herren 75: Dienstag, 20. Mai, spielt Issums Erste beim SV Bayer Wuppertal.
1. Verbandsliga Herren 75: Am kommenden Dienstag, 20. Mai, empfängt die Zweite des TC Issum Blau-Weiß Wülfrath.
1. Verbandsliga Herren 60: Am Dienstag, 20. Mai, erwartet das Team um Manschaftsführer Wolfgang Machost den TC Gerresheim auf eigenen Plätzen.

Zweites Remis für Tennis-Junioren
GELDERN (stemu) 1. Verbandsliga Junioren: Grün-Weiß Geldern - Gladbacher HTC 3:3 (2:2). Gegen den Gladbacher HTC erzielten Gelderns Junioren das zweite Remis im zweiten Saisonspiel. Oliver Wefers und Philipp Elspaß erfüllten jeweils die Erwartungen und gewannen ihre Matches. Doch mit den beiden anderen Begegnungen konnten die Gäste ausgleichen. Tim Wefers erlebte einen Gegner auf Augenhöhe und hatte am Ende nicht das Glück auf seiner Seite. Nach gewonnenem ersten Satz unterlag er im Match-Tie-Break. „Tim hat sehr gut gespielt, aber am Ende eben etwas Pech gehabt“, sagte Mannschaftsführer Philipp Elspaß. „Ich selbst hatte einen Gegner, der zurzeit sehr viel Spielpraxis sammelt. Es war keine leichte Aufgabe, denke aber, dass ich mich letztendlich aufgrund der größeren Erfahrung gegen meinen zwei Jahre jüngeren Kontrahenten durchgesetzt habe.“ Maarten Oversteegen schließlich ging als krasser Außenseiter in sein Match und hatte nur hoffen können, dass sein Gegner einen sehr schlechten Tag erwischt. Den Gefallen aber tat dieser ihm nicht.
Bei den Doppeln hätten die Geldernen nun pokern und beide etwa gleich stark besetzen können, doch man wollte zumindest den einen Punkt sichern. So besetzte das Team das erste Match stark und gewann diese Begegnung trotz leichter Probleme im ersten Satz auch klar. Tim Wefers und Maarten Oversteegen durften zumindest einen Zeit lang auch von einer Siegchance träumen. Sie hielten richtig gut mit, verloren den ersten Satz aber nach 4:4 doch etwas unglücklich. Danach war dann die Luft raus und das Match ging verloren. „Unterm Strich haben wir gegen Gladbach das erreicht, was vorher zu erwarten war“, schätzte Elspaß das Spieltagsergebnis ein.
Weiter geht es am kommenden Donnerstag, 22. Mai, bei Blau-Weiß Bottrop. Auch in dieser Begegnung ist ein weiteres Mal mit eng umkämpften Matches und einem entsprechend knappen Ausgang der Begegnung zu rechnen. „Da kann am Ende jede der beiden Mannschaften als Sieger vom Platz gehen“, sagt Elspaß.
Grün-Weiß Geldern: O. Wefers (6:2/6:3), Elspaß (6:2/6:4), T. Wefers (6:2/3:6/6:10), Oversteegen (1:6/0:6); O. Wefers/Elspaß (6:3/6:0), T. Wefers/Oversteegen (4:6/2:6).

Im dritten Spiel die dritte Niederlage
GELDERN (stemu) 2. Verbandsliga Herren 60: TC Neuss-Weckhoven - Grün-Weiß Geldern 6:3 (4:2). Geldern Herren 60 ziehen weiter als Außenseiter durch die 2. Verbandsliga. Auch im dritten Spiel konnte das Aufsteigerteam um Mannschaftsführer Burkhard Noje-Knollmann keinen Sieg erringen, was das Projekt Klassenerhalt schon jetzt schwierig werden lässt. Bereits in den Einzeln gerieten die Gelderner in Rückstand. Nur Fritz Feddema und Bernd Herrmann punkteten in ihren Matches. Die Doppel waren, weil jetzt immer noch spielentscheidend, hart umkämpft. Am Ende reichte es aber für Geldern nicht, weil nur das Doppel Feddema/Tetzlaff einen weiteren Sieg erreichen konnte. Am nächsten Spieltag haben die Grün-Weißen spielfrei, müssen danach (31. Mai) aber gegen Moers-Asberg ans Netz. Auch das wird eine sehr schwere Aufgabe sein.
Grün-Weiß Geldern: Feddema (6:0/6:0), Noje-Knollmann (1:6/0:6), Herrmann (6:4/6:1), Schmitz-Herzog (3:6/3:6), Schrix (1:6/3:6), Tetzlaff (6:3/1:6/7.10); Herrmann/Schmitz-Herzog (6:3/2:6/8:10), Feddema/Tetzlaff (7:5/6:0), Schrix/Windrich (2:6/4:6).

Herren 60: Kerken und Kapellen mit Niederlagen
GELDERLAND (stemu) 2. Verbandsliga Herren 65: Die Senioren vom Kerkener TC griffen erstmals in Verbandsliga-Geschehen dieser Saison ein und starteten mit einer unglücklichen Niederlage. Kapellen konnte schon zum zweiten Mal nicht gewinnen.
Gruppe A: Angermunder TC - Kerkener TC 4:2 (2:2). Glück kann man das wohl nicht unbedingt nennen, was den Kerkenern in Angermund wiederfuhr. Die Siege in den Einzeln erzielten Otto Müller (7:5/6:1) und Hans Renner (6:2/6:4). Rolf Salomon (4:6/7;5/8:10) und Mannschaftsführer Hans-Willi Peschken (1:6/6:7/2:10) kämpften sich nach verlorenem ersten Satz zurück und unterlagen dann aber im Match-Tie-Break. Für die Doppel bewiesen die Gastgeber dann das glücklichere Händchen in der Besetzung der Paare. Salomon/Peschken unterlagen mit 1:6/2:6 und Müller/Manfred Bross nach etwas längerem Kampf mit 4:6/3:6. Am Dienstag, 20. Mai, erwarten die Kerkener auf der eigenen Anlage den TC Burg Essen, nach zwei Siegen erst mal Tabellenführer in der Gruppe.
Gruppe C: TC Kapellen 84 - TC Rheinstadion 1:8 (1:5). Auf die knappe Niederlage vom ersten Spieltag in Wuppertal folgte für Kapellen jetzt zuhause eine klare Schlappe gegen Rheinstadion Düsseldorf. Den einzigen Punkt holte Hans-Günter Verhoeven mit einer Energieleistung im Einzel. Auch die anderen fünf schlugen sich zumeist nicht schlecht, konnten sich aber trotzdem nicht durchsetzen. Rainer Geke war mit 6:4/4:6/4:10 ganz nah an einem Erfolg, musste seinen Gegner aber doch den Punkt überlassen. Die Doppel waren umkämpft und Hans-Günter Verhoeven musste - diesmal mit Udo Oerding - erneut in den dritten Satz. Diesmal aber war er nicht so erfolgreich wie im Einzel. Weiter geht es am Dienstag bei der TG Lörick.
TC Kapellen: Rybicki (4:6/0:6), Verhoeven (5:7/6:3/10:7), Gandlau (1:6/0:6), Geke (6:4/4:6/4:10), Kowalski (3:6/6:7), Pastoors (1:6/2:6); Rybicki/Kowalski (2:6/2:6), Verhoeven/Oerding (5:7/6:2/7:10), Gandlau/Düngelhöf (4:6/1:6).

Straelens Herren 65 an der Spitze
STRAELEN (stemu) 1. Verbandsliga Herren 65: TC Waldfriede - Blau-Weiß-Gold Straelen 0:6. Überraschend deutlich konnten Straelens Tennisherren 65 beim TC Waldfriede in Bottrop gewinnen. Dabei hätte der Spieltag fast katastrophal verlaufen können, denn die Anreise wurde zum Geduldsspiel: Regen und Stau strapazierten die Nerven bereits vor Spielbeginn, doch gerade noch rechtzeitig traf das Team in Bottrop ein. Dann hieß es erst mal warten, denn die Plätze waren am frühen Morgen noch nicht bespielbar. Verspätet konnten die ersten beiden Matches beginnen, in denen sich Günter Pasch (6:4/6:0) und Willi Vallen (6:4/7:6) durchsetzten. Die Führung bauten anschließend Werner Camps (6:3/6:1) und Jakob Berghs (6:3/6:1) auf ein uneinholbares 4:0 aus. Auch in den Doppeln waren die Gastgeber den Straelenern nicht gewachsen. Berhgs/Camps (6:3/6:1) und Vallen/Pasch (6:2/6:2) erhöhten auf 6:0, womit das Team nach zwei Spieltage zunächst mal die Tabellenführung in der Verbandsliga übernehmen - punktgleich mit dem Gladbacher HTC aber besser in der Matchbilanz. Eine gute Basis für das Vorhaben, die Klasse zu halten. „Das Ergebnis hätten wir im Vorfeld nicht für möglich gehalten“, sagt Mannschaftsführer Jacob Berghs. „Umso mehr freuen wir uns darüber, zumal die Hinfahrt nicht unbedingt zu den schönen Erlebnissen des Tages gehörte.“
Am kommenden Dienstag hat das Team spielfrei. Weiter geht es für die Straelener am Dienstag, 27. Mai, zuhause gegen Germania Hoisten.

Der Klassenerhalt für Veerts Herren 60 zum Greifen nah
VEERT (stemu) Niederrheinliga Herren 60: Blau-Weiß Veert - MTV Rheinwacht Dinslaken 7:2 (5:1). Trotz personeller Schwächung gelang den Veerter Tennisherren 60 ein wichtiger Heimsieg gegen Dinslaken. In Runde zwei konnte Mannschaftsführer Freddy Tripp nicht antreten, das Match ging also an Dinslaken. Dafür hatten zuvor aber bereits Heiner Lettmann, Jack Nitsche und Hans-Wilhelm Canders die Veerter in Führung gebracht. Canders gewann nach zwei hart umkämpften Sätzen im Match-Tie-Break, weil sein Gegner hier verletzt aufgeben musste. Anschließend steuerten Hans Weshalowski und Kurt Neuer weitere Einzelsiege bei und die Hausherren lagen uneinholbar mit 5:1 vorne. „Dinslaken hat dann auf die Austragung der Doppel verzichtet, was den Verletzten auf beiden Seiten entgegen kam“, sagte Tripp hinterher. „Nach zwei Siegen können wir uns erst mal entspannt zurücklehnen.“ Am kommenden Wochenende dürfte die Mannschaft aber gegen Stadtwald Hilden kaum Siegchancne haben.
Blau-Weiß Veert: Tripp (0:6/0:6), Lettmann (6:3/6:3), Weshalowski (6:3/7:6), Nitsche (6:4/7:5), Neuer (6:0/6:2), Canders (4:6/7:6/10:0).



Autor: Muelders -- 02.11.2018; 21:34:34 Uhr

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