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Damen, Herren 30 & Herren 50 Issum, Herren 60 Veert, BKB Damen Veert, Hartefeld, Sevelen, Wachtendonk Diesen Text vorlesen lassen

130611 Tennisseite

 

Es wird eng für die Issumer Männer
Tennis: Die Herren 30 verlieren in der Niederrheinliga zu Hause gegen BS Düsseldorf mit 3:6, ebenso wie die Herren 50 in Bochum bei RW Stiepel in der Verbandsliga. Issums Damen hingegen haben Glück in der 2. Verbandsliga.
VON STEFAN MÜLDERS
ISSUM Sowohl die Herren 50 in der Regionalliga als auch die Herren 30 in der Niederrheinliga mussten sich mit 3:6-Niederlagen abfinden. Damit stehen beide Tennisteams weiter in akuter Abstiegsnot. Während die Regionalligisten damit gerechnet hatten, ist die vierte Niederlage für die Herren 30 gegen Blau-Schwarz Düsseldorf eine kleine Enttäuschung. Issums Damen hingegen gewinnen in der 2. Verbandsliga mit 5:4 mit etwas Glück in Velbert.
Herren 30: „Wir sehen durchaus eine positive Entwicklung bei uns nach dem Fehlstart in die Saison und lassen den Kopf nicht hängen“, sagt Mathias Hunsmann. „Wir werden auch die letzten drei Begegnungen noch motiviert angehen. Sollte es mit dem Klassenerhalt nicht mehr klappen, greifen wir im nächsten Jahr wieder voll an.“ Am Samstag stand er gegen einen alten Bekannten auf dem Platz. Johannes Müller ist ihm noch aus Jugendtagen bekannt und so war es ein freudiges Wiedersehen der beiden - mit besserem Ausgang für Hunsmann. „Ich hatte die bessere Tagesform, dass Johannes Leistungsklasse eins hat, habe ich später erst gesehen.“ Jedenfalls lieferte er sich einen packenden Kampf gegen Müller, den der Issumer mit 6:3/2:6/7:6 knapp für sich entschied.
Benjamin Kürvers spielte eine starke Partie, unterlag aber letztlich im Match-Tie-Break (3:6/6:3/6:7). Ein kleiner Ausgleich dafür war der Erfolg von Markus Sabbagh gegen einen zwölf Leistungsklassen stärkeren Konkurrenten (2:6/6:2/7:6). Arndt van Huet hatte sich in zwei Sätzen geschlagen geben müssen (1:6/5:7), ebenso wie später Martin Berns (1:6/4:6) und Christoph Berns (6:7/4:6).
Den Punkt in den Doppeln holten die Issumer kampflos. Die beiden anderen Partien waren hart umkämpft und wie so oft in dieser Saison war den Gastgebern das Glück nicht hold. Beide ersten Sätze gingen in den Tie-Break, der jeweils zu Ungunsten der Issumer verlief. Mit dem recht schnellen zweiten Satz von Roghmans/C. Berns (6:7/3:6) war die Niederlage besiegelt. Hunsmann/Kürvers gaben ihr Match kurz darauf mit 6:7/5:7 ab.
Herren 50: Ohne Mannschaftsführer Hubert Angenendt jun. waren die Herren 50 nach Bochum zu Rot-Weiß Stiepel gereist. Schon in den Einzeln geriet das Team dort in Rückstand. In der ersten Runde deutete sich sogar ein Debakel an. Der immer noch leicht angeschlagene Niederländer Frank Janssen (4:6/1:6) sowie Rainer Schwarze (1:6/0:6) und Volker Wulf (3:6/2:6) mussten sich jeweils in zwei Sätzen geschlagen geben. Auch Michael Sonntag war im zweiten Durchgang klar unterlegen (2:6/1:6). Für die Issumer Punkte sorgten Zugang Willi Weyel (7:6/6:4) und Henri van Gool (6:3/2:6/7:6 (10:8)) in hart umkämpften Spielen. Weil die Doppel kaum noch Chancen boten, das Ergebnis zu drehen und beide Teams ihre angeschlagenen Spieler schonen wollten, wurden die drei Partien nicht mehr ausgetragen.
Damen: Schon bei der Anreise nach Velbert war Issums Tennisdamen die Bedeutung der Begegnung bewusst. Es musste ein Sieg her, wenn die Chancen auf den Klassenerhalt gewahrt werden sollten. Und irgendwann musste das Pech auch weichen. Zweimal hatte das Team in der Saison schon mit 4:5 verloren. Auch diesmal musste die Mannschaft bis zum Schluss zittern, ehe der Sieg unter Dach und Fach war. Nach den Einzeln mussten die Doppel geschickt aufgestellt werden, was Issum besser gelang als den Gastgeberinnen.
In Runde eins der Einzel siegte Elena May (6:0/6:3) deutlich. Jana Wobus zeigte zwar eine gute Leistung, war aber ihrer Kontrahentin knapp mit 4:6/4:6 unterlegen. Alexandra Nitsche steuerte mit 7:6/6:0 den zweiten Punkt bei. Dass es in Runde zwei für Resie Hoeijmakers schwer werden würde, war allen klar. Sie bekam es mit Lauren Wagenaar zu tun, einer Spielerin mit Leistungsklassenzuordnung eins. Zudem haderte die Niederländerin mit ihrer eigenen Leistung. In entscheidenden Situationen machte ihre Gegnerin die Punkte, so unterlag Hoeijmakers mit 3:6/3:6. Anne Hoenning hatte zunächst nicht in ihr Match hineingefunden, startete aber eine Aufholjagd. Nach 0:6 gewann sie den zweiten Satz mit 6:4 und erzwang den Match-Tie-Break, in dem sie sich aber mit 7:10 knapp geschlagen gab. Zuvor hatte bereits Nicole Hommes mit 6:0/6:0 gewohnt souverän den dritten Issumer Punkt geholt.
Für die Doppel hatten die Issumerinnen darauf gesetzt, dass das dritte Match von Jana Wobus und Nicole Hommes gewonnen würde. Und so kam es auch: 6:1/6:0. Dagegen hatten Anne Harries und Anne Hoenning wie erwartet kaum Chancen (0:6/2:6). So hing alles an Alexandra Nitsche und Elena May. Die beiden kämpften lange in ausgedehnten Ballwechseln, waren am Ende aber erfolgreich (6:2/6:3).
Am 15. Juni tritt das Team in Essen bei ETUF III an. Dort erhofft sich Mannschaftsführerin Alexandra Nitsche zumindest eine geringe Chance. Für den Klassenerhalt wäre ein weiterer Sieg nicht schlecht, ob der klappt, hängt vor allem von der Aufstellung der Gastgeberinnen ab.

NÄCHSTE SPIELE
Kampfloser Punkt für Herren 50
Am 15. Juni müssen die Issumer auswärts beim Tabellenführer Rot-Weiß Essen-Steele ans Netz. Ein Sieg wäre eine Überraschung.
Die Herren 50 hätten am 22. Juni gegen Sportpark Rheinbach antreten sollen, doch die Gegner zogen kurz vor Saisonbeginn zurück. Somit ist die Begegnung bereits 9:0 zugunsten der Issumer gewertet. Am 29. Juni tritt das Team im direkten Abstiegskampf beim TTC Verl an.


Drei Teams im Abstiegskampf
GELDERLAND (stemu) Tennis-Bezirksklasse B Damen, Gruppe A: TC Wachtendonk - TC Sevelen 8:1 (6:0). Den Rückschlägen gegen Sonsbeck und Goch ließen die Wachtendonkerinnen einen klaren Erfolg gegen Sevelen folgen. Schon in den Einzeln legten Christina Diepers (6:2/6:0 gegen Anne Reykers), Leonie Tillmans (6:3/6:2 gegen Anna-Lena Schmetter), Fabiola Schnier (6:2/6:2 gegen Viola Senegacnik), Sina Webers (6:1/6:2 gegen Natalie Hollas) und Carolina Paland (6:1/6:0 gegen Chantal Grote) klare Siege vor. Raffaela Dicks und Linda Leurs lieferten sich einen längeren Kampf, den die Wachtendonkerin letztlich für sich entschied (4:6/6:2/7:6). Zudem holte sie im Doppel mit Diepers (6:0/6:2) den siebten Punkt für die Gastgeberinnen. In den übrigen Doppeln erzielten die Sevelenerinnen Natalie Hollas und Chantal Grote den Ehrenpunkt (6:4/6:7/7:6).
BW Veert - Rot-Weiß Goch 0:9. Gegen Ligafavorit Goch waren die Veerterinnen chancenlos. Schon in den Einzeln mussten sich Ina Langenstein (1:6/1:6), Lena Niehoff (0:6/0:6), Salome van Otterdijk (2:6/1:6), Nicole Ermers (2:6/0:6) und Laura Langenstein (2:6/1:6) klar geschlagen geben. Nur Frauke Waerder hielt sich gegen Nachwuchstalent Laura Meuserova mit 4:6/3:6 etwas länger. So war auch in den Doppeln nicht viel zu erwarten für Veert. In allen drei Partien unterlagen sie Gastgeberinnen deutlich.
TC Hartefeld - TC Sonsbeck 4:5 (3:3). Nach umkämpften Partien unterlagen die Hartefelderinnen zu Hause knapp gegen Sonsbeck. Von zwei Match-Tie-Breaks gewann Joan Driess eines (7:6/5:7/7:6), Kim Kutzner (5:7/1:6) und Veronika Angenendt (6:7/6:4/6:7) verloren. Auch in Runde zwei standen zwei Match-Tie-Breaks an, von dem nur eines zugunsten von Hartefeld ausfiel. In den Doppeln gelang es nicht, den Tagessieg herauszuspielen. Nur Naß/Kutzner (6:4/6:4) gewannen ihre Partie, Janssen/Driess (2:6/4:6) und Birgit Pankratz/Ute Dicks (0:6/6:7) hingegen verloren.
Wachtendonk hat am Sonntag spielfrei. Veert tritt in Moyland an, Hartefeld ist zu Gast in Sevelen.

Veert hat sein Ziel nahezu erreicht
VEERT (stemu) Tennis-Niederrheinliga Herren 60: TC Schellenberg - BW Veert 2:7 (1:5). Trotz anhaltend angespannter Personallage haben Veerts Herren 60 in der Tennis-Niederrheinliga ihren dritten Sieg gefeiert. Beim TC Schellenberg schaffte das Team um Mannschaftsführer Freddy Tripp einen klaren Erfolg. „Ich bin nur aufgelaufen, weil wir noch drei andere Verletzte haben“, sagt Tripp, der selbst noch immer angeschlagen ist. Entsprechend war auch sein Spiel verlaufen: Nach knappem ersten Satz musste er aufgeben und den zweiten dem Gegner überlassen (5:7/0:6). Dafür aber waren seine Teamkollegen erfolgreich. Dabei kam den Veertern auch zugute, dass Schellenberg nur fünf Spieler hatte aufbieten können.
So mussten in Runde eins nur Heiner Lettmann und Kurt Neuer ans Netz. Letzterer setzte sich klar (6:0/6:2) durch, Lettmann hatte es deutlich schwerer. Im Match-Tie-Break gelang ihm letztendlich der Erfolg. In Runde zwei besorgten Hans Weshalowski (4:6/3:6) und Hans-Wilhelm Canders (6:2/6:2) die weiteren Punkte. Aufgrund fehlender und angeschlagener Spieler wurde auf die Doppel verzichtet.
„Nach den drei Siegen ist der Klassenerhalt greifbar nah“, sagt Freddy Tripp und bleibt trotz zweitem Platz realistisch. „Wir brauchen noch einen Siegpunkt aus den letzten drei Spielen.“ Am 15. Juni ist der Korschenbroicher zu Gast.



Autor: Muelders -- 06.01.2014; 23:32:05 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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