.

Tennisvorschau Senioren / Nachberichte Herren 50, Damen, Herren 60 Diesen Text vorlesen lassen

130507 Tennisvorschau Senioren / Nachberichte Herren 50, Damen, Herren 60

 

Zwei Niederlagen für Issumer Teams
Tennis: Es verlieren sowohl die Herren 50 in der Regionalliga als auch die Frauen in der 2. Verbandsliga.
VON STEFAN MÜLDERS
ISSUM Regionalliga Herren 50: DSD Düsseldorf - BW Issum 6:3 (5:1).Wie am ersten Spieltag haben Issums Herren 50 auch in Düsseldorf eine Niederlage mit drei eigenen Match-Erfolgen eingesteckt. Anders als gegen Essen empfanden sie diese aber als ärgerlich. „Das Glück war schon vor Spielbeginn nicht auf unserer Seite“, sagt Mannschaftsführer Hubert Angenendt jun., der selbst beruflich bedingt erst zu den Doppeln angereist war. „Ich bekam von der Autobahn einen Anruf von Willi Weyel, der noch im Stau steckt und nicht rechtzeitig in Düsseldorf sein konnte.“ Da beide etwas zu spät ankamen, ließen die Gastgeber eine Änderung der Einzel-Aufstellung nicht mehr zu. „Das war im Sinne der Regeln völlig in Ordnung, aber für uns bedeutete das einen klaren Nachteil“, ärgert sich Angenendt.
Nicht nur, dass die Spieler zwei Stellen aufrückten: Peter Schulz sprang im Einzel mit ein, obwohl er mit seiner neuen Hüfte eigentlich nur für Doppel zur Verfügung steht. Er musste ein klares 2:6/1:6 einstecken. Auch Michael Sonntag konnte nicht punkten (1:6/6:7). Nur Henri van Gool holte einen Sieg gegen den ehemaligen Gelderner Trainer und Bundesligaspieler Wolfgang Ebeling (2:6/6:2/7:6 (10:5)). Frank Janssen (4:6/2:6), bisher immer ein Punktegarant, merkte man seine noch nicht ganz auskurierte Verletzung an und Rainer Schwarze (2:6/0:6) hatte kaum Chancen. Volker Wulff wäre nach klar verschlafenem ersten Satz fast noch auf die Siegerstraße gekommen, musste sich aber doch im Match-Tie-Break geschlagen geben (0:6/6:1/6:7 (3:10)).
Die Doppel waren nur noch Makulatur. Aber dank des Mitwirkens von Willi Weyel landeten die Issumer noch zwei Match-Erfolge. Janssen/Weyel holten mit einem knapper nicht spielbaren 6:7/7:6/7:6 (10:5) und van Gool/Schulz mit einem klaren 6:0/6:0 die Punkte. Die nächste Aufgabe steht für die Blau-Weißen am Samstag, 14 Uhr, zu Hause gegen den Rochusclub Düsseldorf auf dem Plan. Die Gäste haben nach kampflosen Sieg im ersten Spiel (Sportpark Rheinbach hat die Mannschaft zurückgezogen) einen kleinen Dämpfer gegen RW Stiepel (4:5) hinnehmen müssen.
2. Verbandsliga Damen: BW Issum - Hülser SV 4:5 (3:3). Mit einer knappen und unglücklichen Niederlage sind Issums Tennisdamen in die neue Saison gestartet. Gegen den Hülser SV ging das Team in den Einzeln zunächst in Führung. Alexandra Nitsche (6:3/6:0) und Nachwuchsspielerin Laura Schlabbers (6:2/7:6) punkteten, während Sandra Berns (2:6/1:6) eine Niederlage einsteckte. Die zweite Runde lief nicht ganz so gut. Zwar konnte Resie Hoeijmakers an Position eins einen weiteren Sieg (6:1/6:3) beisteuern, doch Anne Hoenning (2:6/1:6) und Anne Harries (3:6/3:6) verloren. So mussten beim 3:3 die Doppel die Entscheidung liefern. Souverän brachten Hoeijmakers/Nitsche (6:1/6:0) ihr Match durch. Die beiden anderen Doppel gingen jedoch an die Hülser. Jana Wobus/Elena May unterlagen mit 2:6/4:6 und Daniela Thies/Anne Harries mit 2:6/2:6. Weiter geht es für die Issumerinnen am Samstag auswärts bei Blau-Weiß Bottrop. Die Spielerinnen sind in den Leistungsklassen noch einen Hauch stärker als Hüls, es wird wohl erneut eine schwierige Aufgabe.
In der Zeit geirrt
Issums Herren 30 verlieren 0:9
In der Niederrheinliga der Herren 30 haben die Issumer eine klare Niederlage gegen den TV Burgaltendorf hinnehmen müssen. Nach dem „Abstieg auf der Autobahn“ vor einigen Jahren haben die Issumer nun ein weiteres Kapitel im Kuriositäten-Kabinett aufgeschlagen. Damals war das Team aufgrund eines Staus nicht rechtzeitig angetreten. Diesmal reiste das Team gewohnt zur Aufschlagszeit 14 Uhr an. Doch seit 2012 wird in der Niederrheinliga um 13 Uhr begonnen. Die Gegner blieben hart, das Spiel gilt als verloren. „Das hätten wir durchaus wissen können“, gibt Mathias Hunsmann zu.

Überraschender Sieg für Veerts Herren 60
VEERT (stemu) Tennis-Niederrheinliga Herren 60: BW Veert - TC Stadtwald Hilden 5:4 (3:3). Mit einem überraschenden Sieg gegen die favorisierten Gäste aus Hilden sind Veerts Herren 60 in die Tennis-Niederrheinliga gestartet. „Der erste Punkt für den Klassenerhalt ist eingefahren“, sagt Mannschaftsführer Freddy Tripp, der selbst verletzungsbedingt noch nicht auflaufen kann. „Wir hoffen, diese Leistung auch im nächsten Spiel beim TC Oedt abzurufen.“ Der Erfolg gegen Hilden war hart erkämpft. Gleich vier der sechs Einzel mussten in den Match-Tie-Break. Für Veert schloss diesen nur Hans Weshalowski (6:2/3:6/7:6) positiv ab. Heiner Lettmann (1:6/6:3/6:7), Jack Nitsche (4:6/6:4/6:7) und Joachim Brimmers (4:6/6:0/6:7) verloren ihre Spiele letztlich. Dafür aber sorgten Bruno Diebels (6:3/6:2) und Chris Vieten (6:1/7:5) für den Ausgleich vor den Doppeln. Letzterem gelang es, im zweiten Satz einen 2:5-Rückstand noch aufzuholen. „Da ich selbst nicht auflaufen konnte, mussten wir die eingespielten Doppel verändern“, sagt Tripp. Dabei bewies das Team ein glückliches Händchen, denn Lettmann/Nitsche (6:1/6:4) und Weshalowski/Hans-Wilhelm Canders (6:0/6:1) besorgten die notwendigen Erfolge für den Gesamtsieg. Diebels/Kurt Neuer (3:6/6:7) mussten ihr Match gar nicht mehr gewinnen. Den nächsten Auftritt haben die Veerter am Samstag beim TC Oedt.

Herren 70 kämpfen um den Klassenverbleib
Gelderland (stemu) Tennis-Niederrheinliga Herren 70: BW Issum - Kapellener TC (heute, 10 Uhr). Neu zusammengestellt ist das Tennis-Niederrheinligateam von Issums Herren 70. Bei den Herren 65 muss Eckehard Scheurer wegen Knieproblemen ein Jahr pausieren, Wolfgang Machost ist noch zu jung für diese Altersgruppe. Somit ordnete sich der übrige Teil des Teams in die 70er ein. „Wir haben eine schlagkräftige Truppe zusammen“, sagt Teamführer Norbert Bocian. „Aber es wird eine harte Saison, da die Niederrheinliga im nächsten Jahr auf eine Gruppe reduziert wird.“ In der Fünfergruppe sollte daher mindestens Platz drei erreicht werden. Heute haben die Issumer zunächst den Kapellener TC 1965 (Moers) zu Gast. Es ist aber noch unklar, ob Theo Clanzett (Zerrung) spielt.
Aufstellung: Norbert Bocian, Ulrich Krause, Theo Clanzett, Karl-Heinz Ziegler, Adolf Nachtmann, Guenter Kisters, Wil van Hal, Siegfried Franz.
1. Verbandsliga Herren 60: Sowohl der TC Kapellen als auch Blau-Weiß Issum sind von der Bezirksliga aufgestiegen. Allerdings gab es nicht genug Mannschaften für die Herren 60, sodass in diesem Jahr keine 2. Verbandsliga zustande kam.
TC Kapellen: RSV Klosterhardt - TC Kapellen (heute, 9 Uhr).Angesichts des überraschenden Zwei-Ligen-Aufstiegs werden die Kapellener den Klassenerhalt in Angriff nehmen. Die ersten Gastgeber sind drei bis vier Leistungsklassen stärker auf dem Papier, dürften zum Auftakt ein harter Brocken werden. Aufgestellt sind die Kapellener mit Hans-Günter Verhoeven, Egon Johannes Rybicki, Albrecht Setzke, Herbert Pastoors, Eberhard Gundlau, Rainer Geke, Klaus-Dieter Kowalski, Dr. Paul Büscher, Willi Düngelhöf und Mannschaftsführer Udo Oerding.
BW Issum: Die Issumer starten erst am 14. Mai. Dann treten sie auswärts beim Lokalrivalen TC Kapellen an. Mannschaftsführer Wolfgang Machost rechnet sich in der Saison zwei bis drei Siege aus. Damit sollte der Klassenerhalt geschafft sein. Aus gesundheitlichen Gründen werden Herbert Friedrich und Jürgen Klenovsek nicht zur Verfügung stehen. Dafür ist Hartmut Meyer neu dabei. Neben Machost treten Egbert Piskrzynski, Wolfgang Stolz, Johannes Odenthal, Dieter Rometsch, Jürgen Werpasch, Jochen Windels, Hans-Werner Dintinger und Dieter Lehmkuhl an.
2. Verbandsliga Herren 65: Mit Heimspielen gegen Essener Teams starten die Herren 65 von Straelen und Kerken in die 2. Verbandsliga. Beide Teams hatten die Klasse halten können, Straelen wechselte aber von den Herren 60 in die nächste Altersgruppe. BWG Straelen - RW Essen-Steele (heute, 14 Uhr). Nach dem Altersklassen-Wechsel müssen die Straelener nur vier Einzel und zwei Doppel spielen, was die personelle Lage etwas entspannt. „Richtig gut bestückt sind wir aber trotzdem nicht“, sagt Jacob Berghs. Ziel sei daher der Klassenerhalt. Schon am ersten Spieltag mit Essen-Steele der Absteiger aus der 1. Verbandsliga zu Gast. Straelen ist nicht chancenlos, Berghs erwartet aber ein schweres Spiel. Zum Saisonabschluss kommt es „nach 20 oder 30 Jahren mal wieder zu einem Duell mit Kerken“, sagt der Mannschaftsführer.
Aufstellung: Jacob Berghs, Willi Vallen, Hans-Werner Verweyen, Günter Pasch, Siegfried Hölting, Heinz Mergel, Günter Paap, Gerd Heghmann, Hardy Hufschmidt.
TC Kerken - GW Kray (heute, 14 Uhr). Den Kerkenern fehlt mit Teamführer Hans-Willi Peschken ein wichtiger Spieler im Kader. Dafür haben sie mit Heinz-Josef Dammertz und Manfred Bross zwei neue Akteure. Peschken hatte sich im April einer Schulter-Operation unterzogen. „Ich werde aber alle Spiele begleiten“, sagt er. Angesichts der personellen Lage sei es vermessen, nach oben zu blicken. Daher will man die Klasse halten. Der erste Gegner ist Aufsteiger Kray.
Aufstellung: Rolf Salomon, (Hans-Willi Peschken), Dieter Sillekens, Klaus Dammann, Friedhelm Post, Otto Müller, Heinz-Josef Dammertz, Manfred Bross, Hans Renner.



Autor: Muelders -- 06.01.2014; 23:03:05 Uhr

Dieser Artikel wurde bereits 5257 mal angesehen.



 

 

Stefan Mülders Facebook-Profil


Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

1und1-Logo
Barrierefreies Webdesign Powered by CMS (Content Management System) Papoo 624096 Besucher