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120407 Gymnasiasten spenden für die Kinderklinik

 

NIEDERBERG (stemu) Manchmal können große Vorhaben ins Wasser fallen. So erging es auch den Schülern des Langenberger Gymnasiums, als sie im Juli des vergangenen Jahres bei ihrem ersten Spendenlauf Geld für die Renovierung und Verschönerung ihrer Schule sammeln wollten. Schon am Vormittag störten Regenfälle den sportlichen Ehrgeiz, später musste der Lauf sogar abgesagt werden. „So mussten wir umdisponieren und haben die einzelnen Läufe klassenweise im Laufe des nachfolgenden Schulhalbjahres nachgeholt“, erzählt Sportlehrer und Mitinitiator Marten Meisterernst. So kamen über Familienangehörige der Schüler und sponsernde Firmen insgesamt 19.000 Euro zusammen. „Von vorneherein war klar, dass ein Teil der Summe auch einem sozialen Zweck zugutekommen soll“, sagt Patricia Twellmann, Vorsitzende des Schulfördervereins. Sie selbst war es, die den Vorschlag gemacht hatte, nicht irgendeine große Organisation zu bedenken sondern das Geld in die Region zu investieren. Und so fiel die Wahl auf den Förderverein der Kinderklinik Niederberg. 1.500 Euro wurden jetzt von Twellmann, Meisterernst, Julian von Lauff und Nadescha Winking aus der 6b an den Chefarzt der Kinderklinik am Klinikum Niederberg, Dr. Erdmuth Schubert, und Andrea Davies als Vorsitzende des Fördervereins übergeben.
Verwendet wird das Geld zur Teil-Refinanzierung eines dringend benötigten und bereits angeschafften Ultraschallkopfes. Den durften die beiden Schüler bei der Scheckübergabe auch gleich ausprobieren. „Vor einiger Zeit hat der Förderverein eine neues Ultraschallgerät für unsere Klinik zu zwei Dritteln mitfinanziert“, erklärt Dr. Schubert. „Das Gerät hat uns damals 60.000 Euro gekostet und ein Schallkopf des alten Ultraschall sollte damit kompatibel sein. Das war allerdings eine Fehlinformation, wie sich später herausstellte.“ Weitere 6.500 Euro mussten aufgewendet werden, um den passenden Schallkopf zur Darstellung von Blutgefäßen und Lymphknoten zu beschaffen. Außerdem muss der Ultraschallkopf eine große Bandbreite schaffen: „Unsere Patienten und deren Körperausmaße liegen zwischen 1.000 Gramm und 100 Kilo“, sagt Dr. Erdmuth Schubert.



Autor: Muelders -- 13.06.2012; 22:05:56 Uhr

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