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120312 Schöner wohnen in der Oberilp

 

Von Stefan Mülders
HEILIGENHAUS Die Wohnung ist gemütlich eingerichtet mit Sofa, Sideboard, großzügigem Esstisch, vier Stühlen und Hängeregal. Die kleine Küche ist komplett eingerichtet, das Bad im hellen Beige der 1980er Jahre gehalten. Im eigentlichen Schlafzimmer ist das Büro für die Mitarbeiter eingerichtet. Erstmals hatte Sahle Wohnen am Samstag zum Informations- und Besichtigungsnachmittag in die neue Musterwohnung in die Harzstraße 4 eingeladen. 16 Häuser mit insgesamt 165 Wohnungen zwischen zwei und vier Zimmern gehören dem Spezialisten für sozialen Wohnungsbau aus dem münsterländischen Greven dort. „Die Oberilp ist für uns ein guter Standort“, sagt Kirstin Weeke, die ab sofort jeden Freitag zwischen 8 und 16 Uhr als Ansprechpartnerin vor Ort ist und für Besichtigungen der Musterwohnung zur Verfügung steht. „Es gibt fußläufig erreichbare Einkaufsmöglichkeiten, Kita, Grundschule und das Stadtteilzentrum. Außerdem befindet sich Gewerbe in unmittelbarer Nähe, also potentielle Arbeitsplätze für die Mieter.“ Schon seit vielen Jahren ist Sahle Wohnen aktiv in die Stadtteilarbeit eingebunden und bemüht sich sehr um den Standort. Schrittweise werden die Wohneinheiten modernisiert. Vor kurzem erst wurde eine komplett neue Heizungsanlage installiert, davor die Laubengänge überarbeitet und vor knapp drei Jahren die Grünanlagen komplett bereinigt. Bald sollen alle Häuser ans Kabelfernsehen angeschlossen werden. „Die Wohnungen werden nach und nach saniert, mindestens bevor ein neuer Mieter einzieht.“ Die Fluktuation sei nicht so hoch, viele Mieter wohnen seit den 1970er Jahren hier. Zwischen 53 und 90 Quadratmeter sind die Wohnungen groß, ihre Preise liegen um die fünf Euro pro Quadratmeter. Ein Wohnberechtigungsschein ist nicht erforderlich. „Gerne nehmen wir auch jüngere Menschen an, unsere Hauptzielgruppe sind allerdings Singles und Paare. Für Familien sind die meisten Wohnungen nicht groß genug.“ Die vier zur Verfügung stehenden Vier-Zimmer-Einheiten sind seit langem fest vermietet. Der Anteil von Mietern mit Migrationshintergrund sei höher als an anderen Standorten, aber spezielle Informationsmaterialien in anderen Sprachen gebe es nicht. „Wir setzen eher auf Integration. Wenn jemand kein Deutsch spricht, gibt es häufig Familienangehörige, die übersetzen können. Manchmal greifen wir auch auf Dolmetscher des Stadtteilbüros zurück.“
Mieter finden mit dem Hauswart täglich einen Ansprechpartner vor. Zwischen 8 und 9 Uhr ist er im Büro erreichbar, danach auf dem Gelände unterwegs. Dann nimmt die Zentrale Telefonate und Notfälle entgegen. „Natürlich kann man ihn auch ansprechen, wenn man ihm auf dem Gelände begegnet“, sagt Kirstin Weeke. „Der Service ist für uns ein wichtiger Faktor. Gerade bei den älteren Menschen ist ein persönlicher Kontakt wichtiger als die Möglichkeit, irgendwo anrufen zu können.“ Auch das Konzept der Musterwohnungen wird seit einiger Zeit flächendeckend in den Standorten von Sahle Wohnen umgesetzt. Allgemeine Besichtigungstage an den Wochenenden sollen auch regelmäßig angeboten werden. Das nächste Mal in der Oberilp am 20. Mai, eine Woche nach dem Stadtteilfest.



Autor: Muelders -- 05.04.2012; 00:07:14 Uhr

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