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121115 Französische Azubis lernen dazu

 

Im Januar kommen sechs Auszubildende aus der französischen Partnerstadt für Praktika nach Heiligenhaus. Das Kulturamt sucht zurzeit Betriebe und Gastfamilien

Von Stefan Mülders
HEILIGENHAUS Im Januar werden im Rahmen eines Austauschprojektes sechs Auszubildende aus Meaux für drei Wochen nach Heiligenhaus kommen. Zwei davon werden sie in lokalen Unternehmen untergebracht und dort Praktika machen. „Play mobil“ ist der Name für das Projekt, das die Mobilität von Jugendlichen unterstützen soll. „Das Projekt wird durch das europäische Programm ‚Leonardo da Vinci‘ gefördert“, sagt Henrik Schulze Neuhoff vom Kulturbüro der Stadt Heiligenhaus. „Gleich drei Institutionen stehen in Meaux hinter dem Antrag.“ Die Handwerkskammer, eine Berufsschule und die dortige Kompetenzagentur (mission locale) werden in den kommenden beiden Jahren Jugendliche nach Heiligenhaus und in die gemeinsame britische Partnerstadt Basildon entsenden.
Im ersten Anlauf vom 12. Januar bis 2. Februar 2013 werden zunächst sechs angehende Elektriker in die Region kommen. Die erste Woche ist einer allgemeinen Einführung und der Vertiefung der deutschen Sprachkenntnise gewidmet. Danach geht es in die Betriebe, die bis dahin ausgewählt sein sollen. „Wir führen gerade die ersten Gespräche, nehmen aber gerne weiteren Kontakt zu Interessenten auf“, sagt Schulze Neuhoff. Das Besondere: Die Azubis sollen im Double vermittelt werden, also immer zwei für ein Unternehmen. Dabei muss es sich nicht zwingend um Arbeitgeber für Elektriker handeln. „Ein direkter Bezug wäre schön, aber es geht vor allem darum, Erfahrung im Ausland zu sammeln. Da sind auch andere Tätigkeiten denkbar.“ Was Schulze Neuhoff aber vor allem noch sucht, sind sechs Gastfamilien. Französisch-Kenntnisse sind dabei nicht so wichtig. „Es ist eher im Gegenteil so, dass die Gäste noch mehr von ihrem Aufenthalt mitnehmen, wenn nicht in ihrer Landessprache kommuniziert wird. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.“ Vorhanden sein sollten aber ein überzähliges Bett und die Möglichkeiten, den Gast in die Familiengewohnheiten zu integrieren. Man müsse sich aber nicht dafür umstellen und auch keine Wochenendplanung übernehmen. „Im Rahmen des allgemeinen Programms sind die Jugendlichen gut versorgt“, sagt Schulze  Neuhoff. Geplant sind zum Beispiel Ausflüge in die Ruhrregion und den Rhein entlang. Da der Neujahrsempfang des Bürgermeistes im Aufenthaltszeitraum liegt, ist auch dort ein Besuch geplant. Für ihre zusätzlichen Aufwendungen erhalten Gastfamilien eine Tagespauschale, deren Höhe aber noch festgelegt werden muss.
Interessenten wenden sich an das Kulturbüro in Heiligenhaus, Henrik Schulze Neuhoff, Tel. 02056 13-458, h.schulzeneuhoff@heiligenhaus.de.



Autor: Muelders -- 21.03.2013; 20:53:16 Uhr

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