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121030 Die größten Baustellen

 

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VON STEFAN MÜLDERS
Heiligenhaus. Wenn es nach Tiefbauamtsleiter Michael Krahl geht, dann können weitere Temperaturstürze wie die von Mitte vergangener Woche erst mal ausbleiben. Sonst wären die Zeitpläne der Innenstadt-Baustellen in Gefahr.
Basildonplatz, Kanalsanierung Hauptstraße, Rathausplatz, Kreisel Isenbügel und der Brückenbau für den Panoramaradweg an der Abtskücher Straße: Das sind die zurzeit größten Baustellen im Heiligenhauser Stadtgebiet, die letzten beiden unter Regie des Kreises Mettmann. Die Planung sieht vor, dass diese alle noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.
"Sehr zügig und gut sind die Arbeiten am Rathausplatz verlaufen", berichtet Michael Krahl, Fachbereichsleiter Straßenbau. "Wir werden hier wie geplant Ende November fertig werden." Derzeit sind noch die Anbindungen an die Häuserzeile und die Schnittstelle Rathausstraße/Linderfeldstraße fertigzustellen. Ab Dezember wird der Markt wieder an den gewohnten Ort zurückkehren können. "Sollten jetzt die Temperaturen schnell und rapide unter den Gefrierpunkt sinken, wären die Arbeiten noch gefährdet. Aber danach sieht es zurzeit nicht aus."
Das gilt auch für die noch anstehenden Aufgaben am Basildonplatz. Umfangreiche Pflasterarbeiten wären nur dann gefährdet, wenn Väterchen Frost sich etwas zu früh entscheidet, Einzug zu halten. Ansonsten wird auch dieser Platz zum Jahresende endlich für die Bürger geöffnet. "Bis jetzt hatten wir viel Glück mit dem Wetter und sind gut vorangekommen.
Aber dieses Glück muss uns auch in der finalen Phase treu bleiben." Für die neue Treppe zum Rathauscenter steht heute die Vorabnahme an, Mittwoch soll sie zumindest in Richtung Hauptstraße geöffnet werden. "Damit hat ein verständliches Ärgernis für viele Bürger erst mal ein Ende. Obwohl der Zugang von und in Richtung Westfalenstraße immer noch nicht freigegeben werden kann."
Ende November wird das Augenmerk in Richtung Ostende geleitet. Dann soll per Schwertransport die Panoramaradweg-Brücke über die Abtskücher Straße angeliefert und eingehoben werden. "Hier bin ich aber eher Beobachter der Kreis-Aktivitäten", sagt Krahl. Ähnlich ist es mit dem Kreisel Isenbügel. Auch hier ist der Kreis Bauherr, die Fortschritte sind aber täglich zu erkennen. Ein Ende sei auch hier bis Jahresende abzusehen.
Damit haben die massiven Einschränkungen für den Autoverkehr erst mal ein Ende. Doch die nächsten Projekte sind schon ins Auge gefasst. Wie stark die Oberflächensanierung der Hauptstraße in der zweiten Jahreshälfte 2013 wirkt, ist noch unklar. Das Kiekert-Areal wird noch vor dem Winter in Angriff genommen. " Den Spatenstich werden wir noch im November vollziehen." Damit werden dann auch Kanalsanierungen an der Kettwiger Straße notwendig. Diese könnten punktuell noch mal für Einschränkungen des Verkehrs sorgen.

Vierter Workshop
Die Umgestaltung der Hauptstraße wirft ihre Schatten weiter voraus. Für den 13. November ist um 17 Uhr im großen Ratssaal der inzwischen vierte Bürger-Workshop geplant. Dargestellt wird die Entwurfsplanung mit einer neuen Lösung für den Radverkehr. Für alle eine weitere Möglichkeit, Einfluss auf die Planung zu nehmen.



Autor: Muelders -- 09.12.2012; 21:44:41 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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