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121029 Neuer Nachwuchs bei Esprit

 

Von sechs Auszubildenden, die im Sommer ihre Ausbildung bei Esprit beendeten, schlossen vier als „Einser“ ab, landeten also unter den Besten im IHK-Bezirk. Katja Freudiger, Corinna van der Beek, Patrick Toex und Nuriye Aydin schlugen danach unterschiedliche Wege ein.

Von Stefan Mülders
RATINGEN Es ist ein freudiges Wiedersehen der drei Ex-Azubis mit Angelika Hannig aus der Personalabteilung von Esprit. Corinna van der Beek war extra aus München angereist, wo sie inzwischen für den Modekonzern arbeitet. Katja Freudiger ist die Strecke von Gladbeck aus inzwischen gewohnt und Patrick Toex hat es bis Erkrath nicht ganz so weit. Nuriye Aydin ist als einzige der vier, die zu den Abschlussbesten im IHK-Bezirk Düsseldorf gehören, nicht mehr im Unternehmen. Sie hat sich nach Abschluss ihrer Ausbildung für ein Lehramtsstudium entschieden. Eine Veranstaltung dafür hinderte sie am gemeinsamen Abendessen.
Dass alle vier mit Abitur bei Esprit angefangen haben, ist Zufall. „Für die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann reicht die Mittlere Reife, aber die meisten Bewerber haben einen höheren Bildungsabschluss“, sagt Angelika Hannig. Für Corinna van der Beek war immer klar, dass sie eine solide Ausbildung dem Studium vorziehen will. „Nach mehreren Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen habe ich mich für Esprit entschieden“, sagt die 21-Jährige. Der Vertrieb gefiel ihr am besten, sie entschied sich schließlich für den Außendienst. Gewünschte Einsatzorte waren Hamburg, Berlin oder Eschborn, am Ende wurde es München. „War nicht meine erste Wahl, aber die Stadt ist toll und ich fühle mich inzwischen wohl da.“ Sie absolviert ein Trainee-Programm und wünscht sich, eines Tages als Area-Manager ein eigenes Gebiet zu bekommen. Dann hätte sie einen festen Großkundenstamm zu betreuen.
Ihre beiden 22-jährigen Kollegen sind in Ratingen geblieben. Katja Freudiger zog es in die Abteilung für Body-Wear. „Das war für ich der spannendste Bereich, den ich in der Ausbildung kennen gelernt habe. Ich habe vom Design bis hin zum Vertrieb alles durchlaufen. Unterwäsche ist sehr interessant und vielfältig.“ Als Process Manager Assistent arbeitet sie im Einkauf, ist neben administrativer Tätigkeit für die Musterabwicklung zuständig: Vertreter und Organisatoren von Foto-Shootings fordern die Ware bei ihr an. „Eigentlich wollte ich ein Studium beginnen, war mir da aber noch nicht sicher“, erinnert sie sich. Mit einer Freundin besuchte sie eine Jobmesse, bewarb sie sich bei Esprit. „Ich hatte mir keine Hoffnungen gemacht, aber nach Gruppen- und Einzelgespräch kam noch am selben der Abend die Zusage per Telefon.“ Das schätzten alle sehr am Vorgehen bei Esprit: Kein langes Warten, nachdem die Vorstellungsgespräche geführt waren.
Auch Patrick Toex entschied sich nach Abitur und Zivildienst für die Ausbildung. „Ich hatte einfach keine Lust auf´s Studieren, außerdem hatte ich Gefallen am Geldverdienen gefunden.“ Durch einen Freund wurde er auf Esprit aufmerksam und fand das Unternehmen auch wegen der Nähe zu Erkrath interessant. Inzwischen hat er doch noch ein Studium begonnen, zumindest berufsbegleitend. Die Fachhochschule für Ökonomie und Management besucht er jetzt zweimal die Woche, an den übrigen drei Tagen arbeitet er im Retail Partnership, der Abteilung, die den Fachhandel und die Franchise-Nehmer betreut. „Solange es mir bei Esprit gefällt, würde ich auch gerne hier arbeiten. Merchandising würde mich auch sehr interessieren.“

Mode weltweit
Esprit beschäftigt weltweit 12.400 Mitarbeiter, am Hauptsitz in Ratingen sind es fast 1400. Deutschlandweit stehen über 3600 Menschen beim Moderiesen unter Vertrag. Diese arbeiten unter anderem in den 159 eigenen Stores. Weltweit existieren davon über 1.000 Stück, etwa ein Drittel davon im Raum der EU. Der weltweite Umsatz lag im vergangenen Geschäftsjahr bei über 30 Milliarden Hongkong-Dollar, umgerechnet also rund 3 Milliarden Euro.



Autor: Muelders -- 09.12.2012; 21:43:22 Uhr

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