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120628 Zukunft studieren

 

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VON STEFAN MÜLDERS
Heiligenhaus. Noch bis zum 15. Juli können sich angehende Studenten für den Campus Velbert/Heiligenhaus bewerben. Für das duale Studium muss aber vorher ein Arbeitsvertrag mit den anbietenden Unternehmen geschlossen werden.
Wenn Grundschüler heutzutage das Öffnen eines Automobils pantomimisch darstellen sollten, würden sie wohl kaum zeigen, wie sie einen Schlüssel ins Schloss stecken, ihn umdrehen und die Türe aufziehen. Vielmehr müssten sie einen Knopfdruck symbolisieren oder bei topmoderner Technik einfach nur in die Nähe des Fahrzeugs treten. Ähnlich sieht die Entwicklung auch bei Schließtechniken für Türen aus, zumindest im gewerblichen Bereich: Karten oder Funktechnologie ersetzen den metallenen Schlüssel.
Die Beispiele zeigen, wie sich die Anforderungen an die Schließ- und Sicherheitstechnik verändert haben – weg vom reinen Maschinenbau hin zu Informations- und Elektrotechnologie. Entsprechend gewandelt haben sich auch die Berufsbilder und die dazugehörigen Ausbildungswege. Lernen kann man das beispielsweise im dualen Studium "Mechatronik und Informationstechnologie" am Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum. Der Studiengang vereint Inhalte aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik.
"Wir haben auch noch einige Plätze frei, auf die sich Interessenten bewerben können", sagt Daniela Seppel vom Hochschulmarketing in Heiligenhaus. "Allerdings müssen die angehenden Studenten zunächst einen Vertrag mit dem ausbildenden Unternehmen abschließen." Daher eilt die Zeit ein wenig, denn Bewerbungsschluss an der Hochschule ist der 15. Juli.
Neben dem Ausbildungsvertrag sind entweder Abitur oder die Fachhochschulreife Voraussetzung für das duale Studium. Freie Plätze vergeben noch acht Unternehmen aus der Region, darunter D-Krantechnik aus Ratingen sowie Döring, Erich Schlemper, Huf und Schulte-Schlagbaum aus Velbert. Die komplette Liste freier Plätze kann auf der Internetseite des Campus (www.campus-vh.de rechts über den Link "Studienplatz mit Jobgarantie") nachgelesen werden.
Neben der Kooperativen Ingenierausbildung (KIA) wurde speziell für den Standort Velbert/Heiligenhaus das Kooperative Ingenieurstudium (KIS) entwickelt. Dieses ermöglicht auch Unternehmen die Beteiligung, die nicht Ausbildungsbetrieb sind. KIA erfordert ein Vollzeitstudium in den letzten vier Semestern, während die Studenten im KIS die gesamte Studiendauer über rund zwei Tage pro Woche im Unternehmen arbeiten. Zudem ermöglicht KIS Vertiefungsmöglichkeiten für junge Menschen mit bereits abgeschlossener Ausbildung. "Der große Vorteil des dualen Studiums liegt für die Studenten darin, dass sie über das kooperierende Unternehmen bereits Geld verdienen, während sie ihre Studienausbildung absolvieren", sagt Daniela Seppel. Und das in einem Bereich, den man als zukunftsorientiert bezeichnen darf.
Seit einem Jahr ist neben dem dualen Studium aber auch ein Vollzeitstudium in Heiligenhaus möglich. Von den insgesamt 20 Plätzen sind nur noch wenige zu vergeben. Abgeschlossen wird nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern mit dem "Bachelor of Engineering" – durchaus eine Option für diejenigen, die noch keinen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen schließen konnten.

Der Campus
Die ersten drei Jahrgänge am Campus Velbert/Heiligenhaus haben insgesamt 146 Studierende nach Heiligenhaus gebracht. Bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes auf dem alten Kiekert-Areal werden diese am Höseler Platz 2 unterrichtet.
Zum neuen Semester wurde eine weitere Etage im Trakt rechts vom Haupteingang gemietet und umgebaut. Damit sind nun insgesamt drei Etagen für Verwaltung und Lehre genutzt. Alle wichtigen Formalitäten können vor Ort erledigt werden.
Die ersten 28 Studenten haben alle durchgehalten und werden im nächsten Jahr mit dem Bachelor abschließen. Ab dem Wintersemester 2013/2014 hat der Campus dann auch einen Masterstudiengang im Angebot.



Autor: Muelders -- 02.11.2012; 20:46:41 Uhr

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