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120303 KSV-Wasserballer kämpfen um die Spitze

 

VON STEFAN MÜLDERS
KEVELAER Gleich auf vier Mitglieder der Stamm-Mannschaft musste Trainer Jens Kohnert im Spiel des Kevelaerer SV beim SC Düsseldorf III verzichten: Tom Winkels, Jürgen Pintzke, Matthias Wassenberg und Ben Weynhoven konnten nicht mit in die Landeshauptstadt reisen. Doch schwerer wog zunächst, was der Coach im Wasser geboten bekam. „Wir haben rund ein Drittel unserer Chancen an Pfosten und Latte gesetzt.“ Nach einem Viertel hätten die Kevelaerer schon ganz klar führen können, so aber ging es mit gerade mal einem Tor Vorsprung in die erste Pause. Und richtig absetzen konnte sich der KSV auch in der Folge nicht. Die Gastgeber konnten dran bleiben und immer wieder ausgleichen.
Erst im letzten Viertel gelang das nicht mehr. Endlich hatten die Kevelaerer bei ihren Abschlüssen auch mal Glück. Rund vier Minuten vor Schluss konnten sich die Marienstädter dann fast sicher sein, auch ihr siebtes Spiel in dieser Saison zu gewinnen. 14:10 betrug der Vorsprung, der mit großem Kampfgeist erspielt worden war. „Bis auf ein paar Inkonsequenzen in der Zonendeckung haben wir im Prinzip ein gutes Spiel gezeigt“, meinte der Trainer später. „Nur die Chancenauswertung hätte viel besser sein müssen. Düsseldorf hat das Machbare aus seinen Möglichkeiten herausgeholt, wir aber hätten dreimal so viel treffen müssen.“ Kohnert lobte die Moral der Mannschaft, die trotz der Rückschläge beim Torabschluss und einiger zu einfacher Gegentreffer bis zur letzten Sekunde gekämpft hatte und die Begegnung letztendlich darüber mit 15:12 gewinnen konnte.
Ein ganz anderes Kaliber erwartet die Kevelaerer morgen um 15 Uhr im heimischen Bad. Mit Bayer Uerdingen III ist das Team seit langem freundschaftlich verbunden, doch das zählt im Wasser vorübergehend nicht. Dann geht es um die harte Konkurrenz, konkret um die Tabellenführung der Rhein-Wupper-Liga, die zurzeit die Kevelaerer für sich verbuchen.
Das Hinspiel in Uerdingen war der Auftakt zur neuen Saison und bescherte dem KSV - zu dem Zeitpunkt für alle überraschend - durch einen 16:14-Sieg die erste Tabellenführung. Die Kevelaerer legten daraufhin einen Sieg nach dem anderen hin, Uerdingen konnte außer gegen Schlusslicht Hellas Wuppertal in den ersten vier Begegnungen nicht punkten.
Dann holte sich die Mannschaft Verstärkung durch weitere Ex-Bundesligaspieler. Danach ging kein Spiel mehr verloren, inzwischen stehen sieben Siege drei Niederlagen gegenüber. Sieben Siege kann der KSV auch vorweisen, nur Niederlagen gab es noch nicht - und soll es nach Vorstellung der Mannschaft auch zunächst nicht geben. „Wir werden alles dafür tun, auch diese Punkte für uns zu verbuchen“, sagt Trainer Kohnert. „Aber wir wissen auch, dass wir das trotz bisher dominanter Stellung in der Liga und mit dem Sieg aus dem Hinspiel im Rücken nicht zu leicht angehen dürfen. Die Begegnung wird vermutlich noch schwerer als am vergangenen Sonntag gegen Krefeld.“



Autor: Muelders -- 05.04.2012; 00:01:39 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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