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Issumer Frauen verlieren in letzter Sekunde / Gelungener Abschluss für TV Issum Diesen Text vorlesen lassen

181217 TV Issum Männer und Frauen

 

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ISSUM (stemu) Handball Landesliga Frauen: TV Issum – MTV Rheinwacht Dinslaken 20:21 (14:11). Viel dramatischer kann man die Schlussphase eines Handballspiels nicht gestalten: Da liegen Issums Handballfrauen vor heimischem Publikum fast 57 Minuten lang in Führung, verpassen kurz vor dem Ausgleich durch einen verworfenen Siebenmeter die Chance, den Vorsprung auszubauen, verwerfen nur wenige Sekunden später in Überzahl einen weiteren Strafwurf und können auch sonst aus ihrem zahlenmäßigen Vorteil nichts machen. Und dann kommt 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff ein Siebenmeter für Dinslaken, der den Weg in Ziel findet. Danach waren vier Sekunden zu wenig Zeit, um selbst noch mal einen sortierten Angriff vortragen zu können. Führung verspielt und dann auch noch den einen verbliebenen Punkt verloren innerhalb von drei Minuten.
„Das ist für mich das wohl enttäuschendste Ergebnis der bisherigen Saison“, meinte anschließend Trainer Werner Konrads. „Das war eine völlig unnötige Niederlage, die wir uns letztendlich selbst zuzuschreiben haben.“ So war es letztendlich nicht wie zuvor von Konrads vermutet die bessere Tagesform, sondern konsternierte 15 bis 20 Minuten auf Issumer Seite, die über Sieg und Niederlage entschieden. Dabei hatten die Issumerinnen richtig gut begonnen. Wie erwartete begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe, aber der TVI hatte bis zur Mitte der zweiten Hälfte die klarere Linie. „Aus irgendeinem Grunde, der sich mir noch nicht erschließt, haben wir dann aber den Faden verloren. Insgesamt drei verworfene Siebenmeter und mehrere vergebene Chancen haben schließlich den Ausschlag dafür gegeben, dass wir das Heft aus der Hand gaben.“
Die beiden Punkte hätten dem TV Issum so kurz vor Weihnachten nicht nur gut zu Gesicht gestanden, sie wären im Hinblick auf das kommende Jahr und neue personelle Probleme wichtig gewesen. Aus beruflichen Gründen zieht Johanna Klaumann nach Köln und wird den Issumerinnen in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen.
TV Issum: Hesse, Fuchs – Ferschen (6), van Stephaudt (5), Kolb (5/2), Langert (3), Thomas (1), Gierke, Rörthmans, Kroppen, Holtermann, Klaassen, Klaumann.

ISSUM (stemu) Handball Landesliga Männer: TV Issum – HC Wölfe Nordrhein II 37:27 (15:12). Issums Handballmänner haben sich die eigene Weihnachtsfeier nicht versaut: Gegen die Wölfe Nordrhein konnten sie trotz kleiner Schwächen in der ersten Hälfte klar gewinnen und erlebten damit einen versöhnlichen Jahresabschluss. Matthias Leenings, der wie erhofft mal wieder aushelfen konnte, hatte mit seinen 16 Toren daran einen sehr großen Anteil.
„Wir sind ganz gut in das Spiel gestartet“, meinte ein zufriedener Trainer Oli Cesa nach der Begegnung. Issum ging schnell mit 5:1 in Führung, konnte dabei wie gewünscht aus der sicheren Abwehr agieren und die eigenen Angriffe mit Tempo vortragen. „Wir haben das genauso gemacht, wie wir uns das vorher vorgestellt hatten.“ Aber dann fiel der TVI für einige Zeit zurück in alte Muster. Zu viele Einzelaktionen, das Mannschaftsgefüge funktionierte nicht. Demgegenüber bekamen junge und erfolgshungrige Wölfe Aufwind und arbeiteten sich heran, konnten zweimal sogar ausgleichen. Mit Kampf und etwas Glück sicherten die Hausherren sich dennoch eine knappe Führung zur Pause. Nach dem Seitenwechsel benötigte Cesa´s Team ein wenig Anlaufzeit, startete aber nach den ersten knapp fünf Minuten richtig durch. Tor um Tor setzen sich die Issumer von ihren Gästen ab und liefen so einem am Ende ungefährdeten Sieg entgegen. In der Schlussphase schlichen sich noch mal ein paar Unkonzentriertheiten ein und unter dem hohen Vorsprung litt die Abwehrarbeit ein wenig. „Aber das war alles so weit in Ordnung“, meint Cesa. „Wir haben zum Abschluss des Jahres den erwünschten Sieg erzielt, eine fröhliche Feier vor uns und dann ausreichend Zeit für alle, ihre Blessuren zu kurieren und im neuen Jahr mit neuer Energie wieder anzugreifen.“
TV Issum: Wagner – M. Leenings (16/4), C. Leenings (7), Krahl (3), Zell (3), Schmetter (2), van Stephaudt (2), Höhner (2), Jentjens (1), Lippkow (1), Kaub, Nießen, Kluge, Linssen.



Autor: Muelders -- 17.12.2018; 10:01:12 Uhr

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