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180906 Guido Heyne hat sich sehr gut eingelebt

 

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Der Wechsel von Nils Wallrath zur ersten Mannschaft des ATV hat auch die Saisonvorbereitung der Reserve beeinflusst. Neu-Trainer Guido Heyne hatte nur vier Wochen Zeit.
VON STEFAN MÜLDERS
ALDEKERK Handball Oberliga Männer: TV Aldekerk II – SV Neukirchen (Sa., 17.30 Uhr). So schnell können Pläne über den Haufen geworfen werden: Während die neue Handballsaison bei der Handballreserve der Aldekerker Männer bereits in Vorbereitung war, kam ihnen plötzlich der Trainer abhanden. Für die Regionalligatruppe ist Nils Wallrath bestimmt ein Gewinn, die Zweite stand aber dadurch erst mal ohne Coach da. Die Suche dauerte ein paar Tage, doch Carsten Hilsemer stand schon bald in Kontakt mit einem möglichen Nachfolger. Guido Heyne hatte zwar bisher ausschließlich für Jugendmannschaften und Frauenteams am Spielfeldrand gestanden, das aber bereits durchaus erfolgreich. Zuletzt hatte er mit den Rheydter Handballfrauen innerhalb von fünf Jahren den Oberliga-Aufstieg geschafft und den Weg in die Nordrheinliga nur knapp verpasst.
Der 36-Jährige war mit sechs Jahren in Düsseldorf zum Handball gekommen, Mitte der 1990er Jahre führte ihn sein Weg nach Dülken, wo er unter anderem in der Jugend-Oberliga spielte. Damals mussten sich die Teams noch für diese Liga qualifizieren. Hier und in der von ihm mit gegründeten HSG Viersen war er für verschiedenen Jugendteams verantwortlich, ehe es zum Rheydter TV ging. Im Laufe der Zeit dort machte die Trainerlizenzen C und B. Der Ruf nach Aldekerk kam, nachdem er dort das Sechste Jahr nicht mehr in Angriff genommen hatte. „Ich habe dann intensive Gespräche mit Carsten Hilsemer und Karsten Wefers geführt, ehe wir zwei Wochen Probetraining vereinbarten“, sagt Heyne. In dieser Testphase konnte er sich auch in zwei Vorbereitungsspielen einen Eindruck von der Mannschaft machen. „Ich wurde beim ATV sehr herzlich aufgenommen, alle waren sehr hilfsbereit und haben mir den Einstieg einfach gemacht.“ Auch das Team kam mit dem potenziellen neuen Trainer gut zurecht, wo wurde man sich einig. Unterstützt wird er tatkräftig von Co-Trainer Arne Schlieder.
„Sicher war die Zeit sehr kurz und wir müssen uns immer noch besser kennen lernen, aber die Mannschaft ist sehr gut in der Lage, taktische Anweisungen auf dem Feld schnell umzusetzen.“ Eine Tatsache, die schon sein Vorgänger Wallrath immer sehr geschätzt hatte an der Zweiten, die nach wie vor für junge Spieler das Sprungbrett zu ersten Mannschaft sein wird. Entsprechend wird auch Heyne das Konzept fortsetzen, A-Jugendliche ins Team einzubinden. Auch die Spielanlage soll weitestgehend erhalten bleiben. „Sicher werde ich an der einen oder anderen Stelle meine eigene Handschrift einbringen, aber besonders viel werde ich nicht verändern müssen.“ Gleichwohl wird er sich auf eine schwere Saison in der Oberliga einstellen müssen, denn er selbst schätzt die Konkurrenz stark ein. So ist der Klassenerhalt das vorrangige Ziel in dieser Saison. „Alles war über den Vorjahresplatz sieben hinaus geht, wäre ein Ausdruck für die Qualität der Mannschaft.“ Die ersten Spiele lässt Guido Heyne erst mal auf sich zukommen. So hat er auch für den Auftakt zuhause gegen Neukirchen noch kein Bauchgefühl; er hofft darauf, dass es seinem Team schnell gelingt, sich auf die Gegner einzustellen.



Autor: Muelders -- 06.09.2018; 02:06:34 Uhr

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