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180705 Verletzungspech: Veert verpasst Regionalliga-Aufstieg

 

Verletzungspech: Veert verpasst Regionalliga-Aufstieg
Emmerich gewinnt das Finale mit 6:3, aber Heiner Lettmann bleibt in dieser Saison ohne Niederlage.
VON STEFAN MÜLDERS
VEERT Tennis Niederrheinliga Herren 65: Rot-Weiß Emmerich – Blau-Weiß Veert 6:3 (4:2). Dass die Herren 65 von Blau-Weiß Veert überhaupt in die Situation gekommen sind, am letzten Spieltag im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga mitzumischen, war schon eine große Überraschung. Klassenerhalt hieß seinerzeit das Minimalziel, das früh erreicht war. In Emmerich wartete einer von zwei direkten Mitkonkurrenten auf Platz in der Niederrheinliga und mit etwas mehr Glück hätten die Veerter wohl auch besser dort bestehen können, als es am Ende möglich war. Denn im Team hatte bereits in der Vorwoche das Verletzungspech zugeschlagen und zumindest Mannschaftsführer Freddy Tripp wurde nicht mehr rechtzeitig fit für den finalen Aufschlag.
Zwar war es für Tripp selbstverständlich, als Teammitglied seine Sportkameraden nach Emmerich zu begleiten, aber einen Ballwechsel konnte er nicht bestreiten. So hatten die Gastgeber bereits vor Beginn des Spieltages in glühender Hitze zwei Siegpunkte sicher. Dennoch wussten die Veerter um ihre Chance und gingen motiviert in die verbliebenen Matches. Kurt Neuer schaffte auch sofort den ersten Punkt (7:6/6:3) und kurz darauf steuerte Heiner Lettmann (6:2/2:6/10:8) nach „bärenstarkem Spiel gegen einen sehr guten Gegner“ den zweiten bei. Damit ist der ehemalige gymnasiale Sportlehrer als einziger im Team ohne Niederlage geblieben in dieser Saison. Die 2:1 Führung nach der ersten Runde half aber nicht, denn Hans Weshalowski (0:6/1:6), Jack Nitsche (2:6/2:6) und Bruno Diebels (0:6/3:6) mussten ihren Gegner im zweiten Durchgang gratulieren. „Mit einem 2:4 Rückstand wurden die Doppel wurden aufgrund der Hitze und unserer Aufstellungsproblemen nicht mehr gespielt“, erklärte Freddy Tripp die klaren Ergebnisse in den Paarungen. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment zollen, dass wir trotz der vielen Verletzungen und mit so einem kleinen Kader nicht nur das erklärte Saisonziel des Klassenerhalts geschafft haben, sondern zum Ende sogar noch um den Aufstieg zur Regionalliga mitspielten. Wir sind guter Dritter geworden und senden einen Glückwunsch an den TC Oedt zum Aufstieg in die Regionalliga.“ Übrigens hätte auch ein Sieg in Emmerich nur dann für Platz eins gereicht, wenn Veert mindestens 8:1 gewonnen hätte. Denn Oedt sorgte mit 8:1 gegen Hilden für einen ausreichend großen Abstand zu den Verfolgern.



Autor: Muelders -- 05.07.2018; 09:41:50 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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