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170313 Zweite Saisonniederlage für ATV-Reserve / Issum in eigener Halle gegen Biefang chancenlos

 

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ALDEKERK (stemu) Handball Verbandsliga Frauen: GSG Duisburg - TV Aldekerk II 27:25 (12:15). Da hilft alles Hin- und Herrechnen nicht: die Zweitvertretung der Aldekerker Handballfrauen muss die Aufstiegsfeier noch ein wenig verschieben. Zwar führt das Team von Georg van Neerven die Verbandsliga auch nach der Niederlage in Duisburg weiter an, aber der Vorsprung reicht noch nicht aus, um definitiv den dritten Platz zum Ende der Saison sicher zu haben. Dabei hatte van Neerven schon im Vorfeld der Begegnung bei der GSG ein ungutes Gefühl gehabt. „Von elf Spielerinnen, die wir zur Verfügung hatten, waren neun Jugendliche. Aber die Niederlage ist für uns kein Beinbruch, außerdem feiert sich ein Aufstieg zuhause ohnehin viel besser.“ Dabei rutscht dem Coach ein leichtes Schmunzeln über das Gesicht.
Der ATV II hatte ganz gut begonnen und eine ordentliche erste Hälfte gespielt. Doch schon da zeigte sich, dass die GSG mit rund 100 Menschen im Publikum ordentlich Rückendeckung hatte. Und die alleine pfeifende Schiedsrichterin so ihre liebe Mühe mit dem Spiel und der geballten Zuschauermacht. Das Publikum kommentierte lautstark fast alle Entscheidungen. „Die Schiedsrichterin hatte einen schweren Stand und wir haben auch tatsächlich mit einigen Entscheidungen gehadert, aber das war nicht ausschlaggebend für die verlorenen Punkte“, sagt van Neerven. Vielmehr waren es – vermutlich auch der aufgeheizten Atmosphäre geschuldete – technische Fehler und ein schlechtes Rückzugsverhalten, das in der zweiten Hälfte den Ausschlag gab. So konnte Duisburg gegen Mitte dieser Halbzeit die Partie drehen. Bis kurz vor Schluss war die Begegnung zwar noch nicht entschieden und Aldekerk versuchte weiter alles, um doch noch zu siegen. Aber selbst die 1-1-Deckung in den letzten Minuten reichte dazu nicht aus. „Wir haben fünf Mal den Ball erobert und dann vier Mal vor dem Tor versagt.“ So freuten sich die Duisburgerinnen am Ende darüber, dem ATV II die zweite Saisonniederlage beigebracht zu haben.
TV Aldekerk: Stahlberg, Joebkes – Kunert (9/1), van Neerven (4), Löwenthalt (3), Bleckmann (3/1), Karpowitz (2), Molderings (2), Rottwinkel (2), Veermann, Freude.

ISSUM (stemu) Handball Verbandsliga Frauen: TV Issum – TV Biefang 17:27 (8:13). Alles andere als einen guten Tag erwischten Issums Handballfrauen im Heimspiel gegen Biefang. Weder in der Abwehr noch im Angriff konnte das Team von Werner Konrads überzeugen, war den körperlich präsenteren Gästen in allen Belangen unterlegen – wenngleich auch die nicht unbedingt einen verbandsligawürdigen Auftritt zeigten. In der ersten Halbzeit war das Spiel noch relativ ausgeglichen, den Unterschied machten hier vor allem die Siebenmeter: Während Biefang vier davon herausarbeiten konnte, verbuchten die Issumerinnen nicht mal einen davon. „Bei uns hat es 40 Minuten gedauert, ehe wir durch entsprechenden Einsatz am Kreis mal den ersten Strafwurf herausholen konnten“, meinte Werner Konrads später. „Wir waren körperlich schlichtweg nicht präsent genug, und zwar weder vorne noch hinten.“ Die Defizite im Spiel 1:1 setzten sich in der zweiten Hälfte fort und verstärkten sich gefühlt sogar noch.  Es fehlte dem TV Issum die Durchschlagskraft und meistens auch der unbedingte Wille, den Weg zum Tor zu suchen. „Wir haben nicht die richtige Einstellung zum Spiel der Biefanger gefunden. Das Bemühen kann man der Mannschaft nicht absprechen, aber wir waren heute eben schlichtweg nicht genug für diesen Gegner.“ Und wenn sich trotz allem Bemühens keine Besserung einstellt im Hinblick auf das Ergebnis, dann fehlt am Ende auch die Motivation. Was dem Spiel der Issumerinnen mit fortschreitender Zeit durchaus auch anzusehen war, von einzelnen Ausnahmen mal abgesehen. So bestätigte sich aber zumindest das aus der Tabellensituation vermutbare Kräfteverhältnis.
TV Issum: Hesse, Fuchs – Holzer (5/2), Hackstein (4), Langert (3), Thomas (2), Pottbäcker (1), Kroppen (1), van Stephaudt (1), Büsch, Ferschen.



Autor: Muelders -- 13.03.2017; 14:15:45 Uhr

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