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160920 TV Issum dreht beim Angstgegner den Spieß um

 

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ISSUM (stemu) Handball Landesliga Männer: TSV Bocholt - TV Issum 24:27 (16:13). Eine Art „Angstgegner“ zum Saisonauftakt und dann nur neun Spieler bereit zur Abfahrt zum Auswärtsspiel. Beruflich bedingt und aufgrund von Urlauben hatten nicht mehr Aktive zur Verfügung gestanden, um das Debüt von Trainer Tom Strack auf der Issumer Bank positiv zu gestalten. Immerhin kam am Ende nach harter und schweißtreibender doch noch ein Sieg dabei raus, auch wenn es nicht immer danach ausgesehen hatte.
Die Zuschauer erlebten das erwartete kampfbetonte Spiel, in dem sich die beiden Teams nichts schenkten – aber zunächst auch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckerten. Vorne gelang es dem TV Issum immer wieder, die offene Bocholter Deckung auszuspielen. Auf der anderen Seite aber war die Mannschaft nicht in der Lage, den eigenen Deckungsverbund stabil genug aufzustellen. „Auf beiden Seiten wurden klarste Tormöglichkeiten ausgelassen“, stellte Strack fest. „Damit war ich in unserer Mannschaft überhaupt nicht zufrieden.“ Dennoch blieb die Begegnung 25 Minuten lang knapp, erst kurz vor der Pause gelang es den Gastgebern, die entscheidenden Treffer zur Führung zu landen. Entsprechend klar war die Halbzeitansprache in der Kabine, Strack forderte die Umstellung der Defensive und im Angriff etwas mehr Geduld. „Auf dem Feld wurde das sofort erfolgreich umgesetzt, Bocholt biss sich von jetzt an an unserer Abwehr die Zähne aus.“ Issum nutzte die Torchancen besser und kam so nach rund 50 Minuten zum zu diesem Zeitpunkt völlig verdienten Ausgleich. Weil die Konzentration weiter  hoch blieb und die Gastgeber ein ums andere Mal mehr am TVI-Innenblock scheiterten, gelang es den Stracks Team, selbst in Führung zu gehen. Dennoch war die Begegnung weiter offen und tatsächlich erst in der Schlussminute entschieden, als die Issumer die Drei-Tore-Führung erzielten. „Ich bin sehr froh, dass wir nach anfänglichen Problemen das Spiel in den Griff bekommen haben“, sagte Trainer Strack nach der Begegnung. „15 verworfene Torchancen sind ganz sicher zu viele, das hätte auch nach hinten losgehen können. Aber letztlich haben wir uns als Mannschaft präsentiert und bis zur letzten Sekunde gekämpft.“ Eine Eigenschaft, die die Issumer schon in den Jahren zuvor ausgemacht hatte.
TV Issum: Holsteg – Hoehner (11/3), Teuwsen (4), Lippkow (3), S. Hericks (3), R. Hericks (3), Krahl (2/1), Manke-Reimers (1), Klausmann.



Autor: Muelders -- 26.09.2016; 20:17:40 Uhr

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