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160629 Verbandsligen (TV Winnekendonk macht den Klassenerhalt perfekt)

 

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ISSUM (stemu) Tennis 1. Verbandsliga Herren 30: Grün-Weiß Lennep - Blau-Weiß Issum 9:0. Dass es für Issums Tennisherren 30 beim Tabellenführer Lennep in Remscheid keinen Blumentopf zu gewinnen geben würde, war dem Team vorher klar. Beruflich bedingt und durch Verletzungen konnten ohnehin nur vier Spieler ins Bergische reisen, und die auch noch angeschlagen beziehungsweise kränkelnd. Immerhin konnte so einer zusätzlichen Strafe wegen Nicht-Antritts aus dem Weg gegangen werden. Spielfähig war aber keiner der Issumer Aktiven und so stand am Ende ein 0:9 zu Buche. Da spielte auch keine Rolle, dass wegen Dauerregens ohnehin erst sehr spät hätte mit den Matches begonnen werden können.
Mit der Saison zeigt sich das Team insgesamt auch nicht zufrieden, wenngleich der Klassenerhalt geschafft scheint (hängt noch vom Ausgang der Regionalliga ab). Man hatte sich nach dem Wiederaufstieg viel vorgenommen, dann aber einige sehr unglückliche und knappe Niederlagen kassiert. Da nun alle Spieler die Altersgrenze erreicht haben, plant für das nächste Jahr die Herren 40, für die sich die Mannschaft noch mal verstärken will.

ISSUM (stemu) Tennis 2. Verbandsliga Damen: Blau-Weiß Issum – TC Moers 08 III 6:3 (4:2). Nicht ganz erwartet war der Sieg von Issums Tennisdamen zuhause gegen Moers, auch wenn Mannschaftsführerin Alexandra Nitsche schon früh ein wenig Hoffnung hatte für die Begegnung. „Gegen Saisonende ist es oft so, dass sich stärkere Spielerinnen in höheren Teams festgespielt haben, darauf konnten wir schon zu Saisonbeginn ein wenig spekulieren.“ Dennoch war der Sieg kein Spaziergang. In der ersten Runde lagen die Issumerinnen nach knappen Niederlagen von Nitsche (4:6/4:6) und Anne Bremmekamp (5:7/3:6) sowie dem Sieg von Laura Schlabbers (6:3/3:6/10:5) sogar noch zurück. Auch die drei Matches der zweiten Runde waren hart umkämpft. Elena May setzte sich in zwei Sätzen (6:3/7:6) und Jana Wobus im zweiten Match-Tie-Break des Tages (7:5/4:6/10:7) durch. Einzig Resie Hoeijmakers konnte sich mit 6:1/6:4 etwas deutlicher durchsetzen. Damit lag die Heimmannschaft bereits mit 4:2 vorne und konnte für die Doppel auf ein scheinbar sicheres Match setzen. Hoeijmakers/Nitsche wurden dieser Aufgabe mit 6:2/6:0 gerecht und auch Wobus/May unterstrichen mit 6:2/6:2 erneut ihr Stärke. Die Niederlage von Bremmekamp/Helen Kolb (0:6/3:6) war damit für das Team sehr gut zu verschmerzen.
Angesichts der Tatsache, dass die Damen in dieser Saison erneut nicht mehr als den Klassenerhalt im Blick hatten und nun als Zweiter abschließen, könnte man von großer Zufriedenheit ausgehen. Doch ein Tränchen im Knopfloch begleitete den Sieg des letzten Spieltages trotzdem: „Da plötzlich der Aufstieg möglich zu sein schien, ärgert uns nun doch ein wenig die Niederlage zuhause gegen Düsseldorf“, sagt Nitsche. Die Düsseldorferinnen spielten zwar die Saison souverän durch, aber hatten in Issum ihren Erfolg aber zwei Siegen im Match-Tie-Break und auch sonst knappen Spielen zu verdanken.

WINNEKENDONK (stemu) Tennis 1. Verbandsliga Herren 55: TC 77 Düsseldorf-Wersten – TV Winnekendonk 4:5 (4:2). Es war erneut knapp, aber auch beim Tabellenletzten konnten Winnekendonks Herren 55 noch mal punkten. Damit stehen nun drei Siege zu Buche, die für Platz vier und damit den Klassenerhalt in der 1. Verbandsliga reichen. Die Entscheidung fiel nach Rückstand in den Einzeln durch drei Doppel-Erfolge. Zuvor hatten nur Werner Louven (6:7/0:6) und Manfred Ripkens (6:7/6:2/10:8) gegen die feststehenden Absteiger punkten können. Harald Giese (7:5/1:6/5:10) musste sein Match nach erfolgreichem ersten Satz noch abgeben, die übrigen drei Begegnungen gingen in je zwei Sätzen an die Gastgeber.

WACHTENDONK (stemu) Tennis 2. Verbandsliga Damen 55: TC Wachtendonk – ESV Wuppertal West 4:5 (2:4). Eigentlich wollten Wachtendonks Damen 55 abschließend gegen Schlusslicht Wuppertal den dritten Saisonsieg einfahren, doch die Gäste hatten etwas dagegen. So blieb es bei den Erfolgen gegen Gerresheim und Traar, was insgesamt zu Platz sechs von acht und damit dem Klassenerhalt ausreichte. Die Matches gegen Wuppertal waren zum großen Teil hart umkämpft, in den Einzeln hatten sich nur Ans Hecker (6:4/6:3) und Micaela-Yvonne Richter (6:1/6:4) durchsetzen können. Erika Wolters war nah dran am Punkt zum Ausgleich, unterlag aber doch im Match-Tie-Break (3:6/6:3/10:12). Alle drei Doppel zu gewinnen war dann eine Aufgabe zuviel. Die ersten beiden Matches gingen an Wachtendonk, das dritte aber sicherten sich die Gäste, die nun trotz ihres ersten Sieges in dieser Saison den Weg in Bezirksliga antreten müssen.



Autor: Muelders -- 01.07.2016; 22:45:11 Uhr

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