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Heren 30 Issum, Herren 55 Winnekendonk, Damen 55 Wachtendonk, Herren 60 Veert Diesen Text vorlesen lassen

160621 Heren 30 Issum, Herren 55 Winnekendonk, Damen 55 Wachtendonk, Herren 60 Veert

 

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ISSUM (stemu) Tennis 1. Verbandsliga Herren 30: Blau-Weiß Issum – Rot-Weiß Düsseldorf II 7:2 (5:1). Mit überwiegend klaren Resultaten sicherten sich Issums Herren 30 den ersten Sieg in dieser Saison. Dass man dabei nicht in Bestbesetzung hatte auflaufen können wurde schon dadurch egalisiert, dass die Gäste aus der Landeshauptstadt bereits die gesamte Saison quasi mit der dritten Mannschaft antreten, weil ihre erste sich kurzfristig aufgelöst hatte und die gesetzten Spieler entsprechend hochrückten. Durch den Erfolg werden die Issumer die 1 Verbandsliga sportlich wohl doch halten. Wenngleich am letzten Spieltag eher nicht mit einem Erfolg zu rechnen ist bei Tabellenführer Lennep.
Ein kleines Nachspiel hatte auch das Heimspiel gegen Kaiserswerth vom 4. Juni noch. Inzwischen ist die Begegnung nicht mehr 0:9 gewertet, weil die Issumer doch keinen Formfehler begangen haben. Durch das Fehlen von Christian Roghmans hatten die den Oberschiedsrichter stellenden Gäste alle Matches für sich gewertet und die Issumer sich dieser Wertung wider besseren Wissens gefügt. „Wir suchen immer eher einer sportliche Entscheidung auf dem Platz, sind aber auch immer für unser Fair Play bekannt. So war das auch in diesem Fall, der sich jetzt aber nicht ganz richtig herausgestellt hat“, sagt Mannschaftsführer Arndt van Huet. Richtig ist, dass die Matches ab der Position des fehlenden und doch auf dem Bericht eingetragenen Spielers für den Gegner gewertet werden. Und so sind die Issumer durch den Einzelsieg von Mathias Hunsmann (6:0/6:1) und ein kampflos gewonnenes Doppel (Kaiserswerth hatte einen Spieler zu wenig mitgebracht) doch noch zu zwei Punkten gekommen. Was an dem Sieg für die Gäste (7:2) aber dennoch nichts ändert.
Gegen Düsseldorf legten Wouter Zoomer (6:0/6:2) und Martin Rörthmans (6:3/6:0) in der ersten Runde schon gut vor. Jens Friedrich musste sich nach gewonnenem ersten Satz doch noch im Match-Tie-Break geschlagen geben (6:2/0:6/7:10). In der zweiten Runde sicherten die Issumer sich bereits den Tagessieg. Mathias Hunsmann (6:0/6:1) und Arndt van Huet (6:1/6:1) schafften jeweils klare Matcherfolge, Roland Bartsch kämpfte mit seinem Gegner auf Augenhöhe und benötigte für seinen Drei-Satz-Sieg etwas länger (6:7/6:3/10:8). Von den Doppeln gingen anschließend noch zwei an die Issumer. Durch diesen Sieg werden Düsseldorfer auch bei einem Sieg am letzten Spieltag die Issumer Matchbilanz nicht aufholen können und somit Schlusslicht der Liga bleiben.
Mit einem weiteren Erfolg dürfen die Issumer nicht mehr rechnen. Am Samstag sind die Blau-Weißen beim überlegenen Tabellenführer und bereits feststehenden Aufsteiger Grün-Weiß Lennep zu Gast. Einzig das letztere Argument könnte noch dafür sorgen, dass die Remscheider die Begegnung nicht mehr ganz so ernst nehmen – aber das ist auch eher unwahrscheinlich. Ein ganz kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Klassenerhalt der Issumer: Bei einem Absteiger aus der Regionalliga würde auch der Sechste der Liga noch absteigen – aber danach sieht es zurzeit nicht aus.

WINNEKENDONK (stemu) Tennis 1. Verbandsliga Herren 55: MTV Mülheim Kahlenberg – TV Winnekendonk 4:5 (3:3). Knapp, aber gewonnen. Und das war wichtig. Vor dem Spieltag waren Winnekendonks Tennisherren 55 und ihre Gastgeber vom Wochenende mit je einem Sieg noch beide in akuter Abstiegsgefahr. Der TV hat nun einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft. Dabei war der knappe Erfolg hart erkämpft und der Spielverlauf und einige extrem knappe Resultate unterstrichen noch einmal die Augenhöhe, die sich schon im Tabellenstand zeigte. Insbesondere die Matches der ersten Runde waren im Verlauf extrem knapp. Manfred Ripkens kämpfte sich nach verlorenem ersten Satz ins Spiel hinein und gewann schließlich Match-Tie-Break (3:6/2:6/14:12). Auch Ulrich Janssen hatte seinen ersten Satz verloren und sich zurückgekämpft, im dritten Satz dann aber weniger Glück als sein Teamkollege, er unterlag mit 4:6/6:4/11:13. Der Zwei-Satz-Erfolg von Uwe Holzheier war auch alles andere als eindeutig und klar. Die Resultate der zweiten Runde waren dann weniger spektakulär, aber in zwei Fällen zu Ungunsten der Gäste. Den dritten Punkt zum Ausgleich nach den Einzeln steuerte Harald Giese (7:5/6:3) bei, Walter Uhrner (2:6/4:6) und Udo Urban (1:6/1:6) konnten nicht gewinnen. So mussten also die Doppel wieder mal die Entscheidung bringen – und auch die sollten einen spannenden und teils dramatischen Verlauf nehmen. Uhrner/Janssen sicherten in zwei Sätzen einen weiteren Zähler für Winnekendonk (7:5/6:3), während Urban/Ripkens trotz Erfolges im ersten Satz den Match-Tie-Break verloren (6:3/3:6/3:10). Auch Werner Louven/Jürgen Völlings mussten in den dritten Satz, hatten aber mehr Glück auf dem Schläger und sicherten mit 5:7/6:3/10:5 den für den Klassenverbleib so wichtigen Tagessieg.
Jetzt hofft das Team auf einen weiteren Sieg am letzten Spieltag. Am Samstag sind die Winnekendonker bei Schlusslicht TC 77 Düsseldorf-Wersten zu Gast. Die Düsseldorfer haben bisher einen Sieg zu Buche stehen, Mülheim Kahlenberg als Konkurrent im Abstiegskampf kann am letzten Spieltag nicht mehr punkten.

WACHTENDONK (stemu) Tennis 2. Verbandsliga Damen 55: TC Wachtendonk – TGL Lörick II 3:6 (2:4). Im Heimspiel gegen die TGL Lörick II konnten Wachtendonks Damen 55 noch nicht den dritten Erfolg der Saison feiern. Obwohl die Gastgeberinnen schon zwei Punkte sicher hatten, weil die Düsseldorferinnen mit nur fünf Spielerinnen anreisten, war Wachtendonk der Erfolg nicht gegönnt. Ans Hecker (6:3/4:6/7:10) und Erika Wolters (6:4/2:6/10:12) hatten besonderes Pech mit ihren Niederlagen erst im Match-Tie-Break. Mit etwas mehr Glück und Siegen für die beiden wäre der Tagessieg gesichert gewesen. So aber musste man beide Doppel gewinnen: Die aber gingen erneut erst im Match-Tie-Break an die Gäste. Damit blieb der einzige Wachtendonker Matchsieg Micaela-Yvonne Richter (6:1/6:1) vorbehalten.
Gegen Schlusslicht ESV Wuppertal soll nun am kommenden Samstag abschließend der dritte Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht werden.

VEERT (stemu) Tennis 1. Verbandsliga Herren 60: Meidericher TC 03 – Blau-Weiß Veert 6:3 (4:2). Mit einem Sieg beim favorisierten Meidericher TC hatten die Herren 60 von Blau-Weiß Veert nicht gerechnet, aber die leise Chance und Hoffnung auf eine Überraschung hatten sie dann doch mit im Gepäck, als es vorgestern nach Duisburg ging. Mit einem Sieg hätte das Team um Mannschaftsführer Freddy Tripp überraschend den Aufstieg in die Niederrheinliga geschafft. Doch dazu kam es nicht, denn Meiderich unterstrich noch einmal die Vorreiterstellung in der Liga und behielt die weiße Weste, während Veert nun mit dieser einen Niederlage den zweiten Platz belegt.
Während Heiner Lettmann (6:2/7:6) und Werner-Georg „Jack“ Nitsche (7:6/6:3) auch ihre letzten Einzel dieser Saison gewinnen konnten und damit ohne Niederlage blieben, mussten die übrigen Spieler Niederlagen einstecken. Hans Weshalowski hatten seinen ersten Satz noch gewinnen können, musste sich dann aber doch einem immer stärker werdenden Gegner im Match-Tie-Break geschlagen geben (6:1/0:6/3:10). Freddy Tripp (4:6/0:6), Hans-Wilhelm Canders (2:6/4:6) und Chris Vieten (0:6/2:6) konnten ihren Gegner nur bedingt Paroli bieten und unterlagen in je zwei Sätzen. Mit einem etwas anderen Ausgang des dritten Satzes von Weshalowski wäre die Situation vor den Doppeln sicher komfortabler gewesen, hätte die (dann knappere) Niederlage aber wohl auch nicht verhindert. Denn so schön der Erfolg von Lettmann/Nitsche (6:0/6:1) war, die beiden anderen Paarungen gingen ähnlich klar an die gastgebenden Duisburger (2:6/3:6 gegen Weshalowski/Tripp und 0:6/1:6 gegen Canders/Karl Langenstein), die damit ihren ungefährdeten Aufstieg feiern konnten. „Gegen die starken Meidericher reichten unsere Mittel leider nicht aus, aber mit dem Saisonverlauf können wir insgesamt sehr zufrieden sein“, resümierte Freddy Tripp. „Wir haben den Komplettausfall von Bruno Diebels an Position vier in der dieser Saison gut kompensieren können, aber in Duisburg hätten wir nur mit ihm und damit in der stärksten Besetzung eine Chance gehabt.“



Autor: Muelders -- 21.06.2016; 14:26:18 Uhr

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