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160609 Traumstart für BW Veert, BW Kevelaer muss zittern

 

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KEVELAER (stemu) Tennis 1. Verbandsliga Herren 75: Kevelaers Tennissenioren bezeichnen ihren Saisonstart trotz eines Auftaktsieges selbst als „durchwachsen“. Am ersten Spieltag hatte man gegen Neuling Hückeswagen doppelt punkten können (4:2), dann aber eine Woche später in Essen beim TC Bredeney einen ersten Dämpfer hinnehmen müssen. Mit 0:6 unterlag man gegen die oberliga- und turniererfahrenen Spieler der Gastgeber. Ein wenig Hoffnung hatte Mannschaftsführer Manfred Jacobs, dass der dritte Spieltag gegen DSD Düsseldorf einen Punkt würde liefern können. Doch das erwünschte 3:3 war nicht zu erzielen. Die Gäste fuhren stattdessen mit einem 5:1-Erfolg wieder in die Landeshauptstadt zurück. Einzig Eberhard Blobel (6:2/6:1) hatte in diesem Aufeinandertreffen für Kevelaer punkten können.
Am 14. Juni muss das Team zu Grün-Weiß Hochdahl reisen, der einzigen Mannschaft der Liga, die noch keinen Punkt auf dem Konto hat und damit Schlusslicht der Tabelle ist. Hier hofft Manfred Jacobs auf die Chance, selbst noch einmal zu punkten und damit die Wahrscheinlichkeit eines Klassenerhalts zu erhöhen. Abschließend haben die Kevelaerer dann am 28. Juni Bayer Wuppertal II zu Gast, eine Mannschaft, die momentan nach zwei Siegen unmittelbar vor den Marienstädtern platziert ist.

VEERT (stemu) Tennis 1. Verbandsliga Herren 60: Drei Spiele, drei Siege. Dass nach dem Abstieg aus der Niederrheinliga Herren 55 der Start in die 1. Verbandsliga für die Herren 60 von Blau-Weiß Veert so gut verlaufen würde, damit hatten weder Mannschaftsführer Freddy Tripp noch seine Teamkameraden vorher gerechnet. „Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt“, hatte Tripp vor der Saison ausgegeben. Von den fünf Gegnern waren mit den Sportfreunden Königshardt (Oberhausen), TC Kartause (Düsseldorf) und TIG Heegstraße (Essen) gleich drei vollkommen unbekannt, als absoluter Aufstiegsfavorit galt und gilt der Meidericher TC aus Duisburg. Das Team ist es auch, dass in der Matchbilanz noch besser dasteht als die Veerter und daher auf Platz eins der Liga steht.
Begonnen hatten die Blau-Weißen auf eigener Anlage mit einem 8:1 (5:1) gegen Heegstraße. Fünf der sechs Einzel wurden klar dominiert und in je zwei Sätzen gewonnen. Der Vorentscheidung ließen Tripp & Co. auch noch drei klare Doppelsiege folgen. „Für uns völlig überraschend, denn wir hatten doch gehörigen Respekt vor unseren Gegnern“, sagt Tripp. Ein bisschen knapper verlief das Aufeinandertreffen in Düsseldorf beim TC Kartause, doch auch hier behielt das Team mit 6:3 letztendlich die Oberhand, nachdem bereits in den Einzeln die Vorentscheidung gefallen war (5:1). Dennoch waren die Doppel hart umkämpft, von denen gleich zwei in den Match-Tie-Break gingen. Im dritten Spiel war schließlich der Hülser SV in Veert zu Gast. Und auch hier gingen die Veerter nach den Einzeln mit 5:1 in Führung, gewannen am Ende mit 7:2. Und das, obwohl ausgerechnet der erste Punkt an die Gäste ging, weil Kurt Neuer nach gewonnenem ersten Satz sein Match verletzt hatte abgeben müssen. „Unser Minimalziel, der Klassenerhalt, ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits geschafft. Absteigen können wir nicht mehr.“ Was aber in der Liga vielleicht noch darüber hinaus geht, zeigt sich in den letzten beiden Begegnungen. Zunächst treten die Veerter am Samstag auswärts beim Tabellendritten in Oberhausen (SF Königshardt) an, dann kommt es in Duisburg am 19. Juni zum Showdown gegen Meiderich.

WINNEKENDONK (stemu) Tennis 1. Verbandsliga Herren 55: Nach dem erneuten Aufstieg im vergangenen Jahr rechneten sich Winnekendonks Herren 55 in der 1. Verbandsliga kaum Chancen, die Klasse halten zu können. Zu stark ist die nominelle Besetzung der anderen Teams. „Aber Kopf in den Sand stecken gilt nicht, selbstverständlich wollen wir all unser Bemühen aufbringen, um den Klassenerhalt doch zu schaffen“, sagte Harald Giese vor dem Saisonstart. Gleichwohl bestätigte sich in den ersten Begegnungen die Befürchtung: Vorster Wald Kaarst (3:6) und TuS 84/10 Essen Bergeborbeck II (4:5) erwiesen sich als zu stark für Walter Uhrner, Tuffi Janssen, Werner Louven, Manfred Ripkens, Udo Urban, Harald Giese, Jürgen Völlings und Willi Louven. Das dritte Spiel aber hatte eine kleine Überraschung für die Winnekendonker parat. Auswärts bei ETB Schwarz-Weiß Essen II gelang ein 6:3-Erfolg (3:3). Ausgeglichen waren hier die Einzel verlaufen, wenn auch in ihren individuellen Ergebnissen teilweise klar. Doch selbst die beiden auszuspielenden Match-Tie-Breaks waren gerecht verteilt worden. In den Doppeln aber zeigte sich, dass eingespielte Teams dann eben doch manchmal einen Vorteil haben. Kampflos hatten Werner Louven/Ripkens zunächst einen weiteren wichtigen Punkt geholt, Urban/Willi Louven sicherten schließlich mit 6:0/7:5 den Sieg. Und Uhrner/Janssen wussten im ersten Doppel zum Abschluss – denkbar knapp im Match-Tie-Break – noch eins obendrauf zu setzen: Sie gewannen mit 6:3/2:6/10:7.
Dadurch steht der TV Winnekendonk in der Tabelle einen Punkt besser als Düsseldorf-Wersten auf dem vorletzten Platz. Und Wersten hat gegen ETB bereits verloren. Nicht ausgeschlossen also, dass Giese & Co. am letzten Spieltag (25.6.) auswärts in Düsseldorf die Chance auf einen weiteren Sieg haben. Bis dahin aber dürfte es weiter schwer bleiben für Erfolgserlebnisse. Am Samstag ist mit Grün-Weiß Oberkassel der Tabellenzweite zu Gast, danach muss man zum MTV Kahlenberg (18. Juni), aktuell mit ebenfalls einem Sieg direkt vor dem TV platziert, reisen.



Autor: Muelders -- 09.06.2016; 15:11:27 Uhr

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